Werders Konkurrenzkampf spitzt sich zu

Warum Erras im Kader fehlte

Statt in der Startelf landete Patrick Erras nicht mal im Kader, auch für Romano Schmid reichte es erneut nicht fürs Bremer Spieltags-Aufgebot. Sportchef Frank Baumann erklärt die Hintergründe.
28.09.2020, 11:32
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Warum Erras im Kader fehlte
Von Jean-Julien Beer
Warum Erras im Kader fehlte

Kampf um die Plätze: Patrick Erras (links) und Davy Klaassen im Bremer Training.

nordphoto

Eigentlich ist Patrick Erras aus Nürnberg zu Werder gewechselt, um wieder in der Bundesliga zu spielen – und nicht, um sonntags am Training der Ersatzspieler teilzunehmen. Doch jetzt ereilte den Neuzugang erneut dieses Schicksal. Mehr noch: Saß er gegen Hertha am ersten Spieltag wenigstens auf der Bank, gehörte er auf Schalke nicht mal zum Kader, wie auch Romano Schmid, der es wieder nicht unter Werders Top-20 schaffte.

Manager Frank Baumann begründete das mit dem erhöhten und gesunden Konkurrenzkampf bei Werder, Verletzungen oder Erkrankungen lägen in beiden Fällen nicht vor. Bis auf die noch nicht zur Verfügung stehenden Ömer Toprak, Milot Rashica und Kevin Möhwald seien nun eben alle Mann an Bord gewesen, „da ist es dann nicht so leicht, in den Kader zu kommen“, meinte Baumann mit Blick auf das Schalke-Spiel. Der Manager sprach bei Erras von einer engen Entscheidung. Schon am nächsten Spieltag könne das wieder ganz anders aussehen.

Und sollte Milot Rashica diese Woche normal trainieren und nicht den Verein wechseln, würde er am Sonnabend gegen Bielefeld wenn möglich auch zum Kader gehören. Baumann: „Das würde die Konkurrenzsituation noch einmal erhöhen.“

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