Schaaf-Nachfolger Marc Dommer wird Werders neuer „Ausbildungsleiter Fußball“

Werder Bremen bekommt einen neuen "Ausbildungsleiter Fußball". Zum Januar übernimmt der Noch-Kölner Marc Dommer diesen Job - und tritt damit in die Fußstapfen einer Werder-Legende.
15.09.2022, 15:53
Lesedauer: 2 Min
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Von Malte Bürger

Nein, eine Eins-zu-eins-Kopie von Thomas Schaaf wird er nicht. Und doch gibt es Parallelen zwischen Marc Dommer und der Legende des SV Werder, die eben nicht nur als Spieler und Trainer erfolgreich war, sondern zwischen 2018 und 2021 auch als Technischer Direktor der Bremer gearbeitet hat. Als Werder dann im Vorjahr Abstieg und pandemiebedingt noch mehr sparen musste, wurde Schaafs Stelle gestrichen – und seither nicht neu besetzt. Das soll sich am 1. Januar 2023 ändern, wenn Marc Dommer seinen Dienst antritt. Als neuer „Ausbildungsleiter Fußball“ sieht sein Jobprofil aber ein wenig anders aus.

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„Es gab einen längeren Recruiting-Prozess und Gespräche mit mehreren Kandidaten“, erklärte Clemens Fritz, Werders Leiter Scouting und Profifußball, am Donnerstag. „Es geht bei seiner Arbeit darum, die Spieler- und Trainerausbildung ebenso fortzuführen, wie die Spielidee im Leistungszentrum. Wir werden mit Sicherheit auch im Austausch sein, aber in erster Linie ist er unter Björn Schierenbeck angesiedelt.“ Letzterer ist Direktor des Werder-Leistungszentrums und entsprechend froh über die Neuverpflichtung. „Marc kann auf eine sehr breite Erfahrung im Nachwuchsfußball blicken und wir sind davon überzeugt, dass er diese Erfahrungen positiv in unser Leistungszentrum einbringen wird“, wird Schierenbeck auf der Internetseite der Bremer zitiert. „Gemeinsam mit den sportlichen Leitern Thomas Wolter und Thorsten Bolder wird er federführend zum einen für die Aus- und Fortbildung unserer Trainerinnen und Trainer zuständig sein sowie zum anderen unsere Ausbildungskonzeption weiterentwickeln.“ Der 47-jährige Dommer wird anders als Schaaf aber eben nicht in direkter Verbindung zum Profibereich stehen, sondern zur Talentschmiede.

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13 Jahre lang hat Dommer zuletzt für die Kölner gearbeitet, war darüber hinaus zwischen 2016 und 2019 Stützpunktkoordinator des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der Abschied aus der Domstadt fällt ihm alles andere als leicht. „Der FC ist seit der Kindheit mein Lieblingsverein. Deshalb war es auch immer ein Lebenstraum von mir, für den FC zu arbeiten“, sagte er. „Es hat großen Spaß gemacht, deshalb werde ich sicher einen kleinen Kloß im Hals haben, wenn ich im Januar gehe.“ Die Vorfreude auf seine neue berufliche Herausforderung schmälert das allerdings nicht. „Es ist für mich eine spannende Aufgabe und ich weiß das Vertrauen von Werder für diesen großen Verantwortungsbereich zu schätzen“, erklärte Dommer, der früher auch schon im Jugendbereich des FC Schalke 04 gearbeitet hat. „Werder ist wie Köln ein großer Verein, der einen sehr guten Ruf in der Talententwicklung genießt. Ich freue mich, ab Januar ein Teil davon zu sein.“

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