Werder Bremen Marin fährt mit nach Nürnberg

Bremen. Beim Abschlusstraining von Werder Bremen hat Marko Marin am Freitag gefehlt. Trotzdem reist der Spielmacher als 19. Profi am Freitagnachmittag mit den Grün-Weißen zum Auswärtsspiel nach Nürnberg. Ob es für einen Einsatz reicht, wird kurzfristig entschieden.
16.09.2011, 15:27
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Beim Abschlusstraining von Werder Bremen hat Marko Marin am Freitag gefehlt. Trotzdem reist der Spielmacher als 19. Profi am Freitagnachmittag mit den Grün-Weißen zum Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg am Sonnabend (15.30 Uhr bei uns im Liveticker).

Ob es für einen Einsatz von Marin, der zuletzt in 52 Werder-Pflichtspielen im Folge dabei war, reicht, will Trainer Thomas Schaaf erst am Spieltag entscheiden. Fällt Marin wegen seiner muskulären Probleme aus, steht der Ex-Nürnberger Mehmet Ekici als Ersatz bereit.

Ansonsten gibt es keine Überraschungen im Kader von Schaaf. Florian Trinks und Lennart Thy, die am Mittwoch noch mit der U23-Mannschaft bei der SpVgg Unterhaching im Einsatz waren, zählen zum Aufgebot. Sandro Wagner hingegen nicht: Er fehlte erneut beim Training der Profis und wird am Sonnabend mit Werder Bremen II gegen den Chemnitzer FC (14 Uhr) spielen.

Tabellenplatz zwei, das freut zwar die Werder-Verantwortlichen, trübt aber nicht deren Blick auf die kommenden Aufgaben. Sportdirektor Klaus Allofs warnt davor, "mit Erwartungen verrückt zu spielen" und auch Thomas Schaaf bleibt gewohnt sachlich. "Ich glaube, dass wir die Leistung dafür gezeigt haben", sagt der Trainer mit Blick auf die aktuelle Tabelle: "Was das jetzt für die weitere Saison bedeutet, müssen wir abwarten."

Lieber als über Tabellenplätze spricht Schaaf ohnehin über seine Mannschaft. Die sieht er auf einem guten Weg, aber längst noch nicht am Ziel. "Wir müssen uns weiterentwickeln, müssen noch sicherer und klarer werden", mahnt der 50-Jährige vor dem Nürnberg-Spiel. Zugleich blickt er aber auf eine sehr positive Entwicklung in den letzten Monaten zurück. Auch unabhängig von Ergebnissen und Tabellenplätzen sei "eine deutliche Veränderung" im Gegensatz zur Vorsaison aufgetreten. Werder kommt seinem Wunschfußball Stück für Stück näher. Nürnberg soll der nächste Schritt werden. (bb/mao)

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