Ex-Werder-Profi Eggestein: Gedanke an Bundesliga-Abstieg „tut immer wieder weh“

Der Transfer vom SV Werder Bremen zum SC Freiburg im vergangenen Sommer hat sich für Maximilian Eggestein gelohnt - dennoch denkt er auch an seine Zeit bei Werder zurück.
15.07.2022, 10:33
Lesedauer: 2 Min
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Von nag

Maximilian Eggestein zählte beim SC Freiburg in der vergangenen Saison zum Stammpersonal, stand in 31 von 34 Ligaspielen auf dem Platz und hatte damit einen entscheidenden Anteil am sechsten Tabellenplatz. Dazu erreichten die Freiburger das DFB-Pokalfinale, welches trotz der zwischenzeitlichen 1:0-Führung durch Eggestein mit 2:4 im Elfmeterschießen gegen RB Leipzig verloren ging. Dennoch spielte der Sport-Club die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte.

Seinen ehemaligen Verein verfolgte der Ex-Bremer allerdings trotz des persönlichen Erfolgs genau. Denn Eggestein, der zehn Jahre für Werder spielte, hat noch immer am Bundesliga-Abstieg mit den Grün-Weißen zu knabbern.

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„Man schleppt es irgendwie noch mit sich rum. Wenn man darüber nachdenkt, tut es immer wieder weh, weil es einfach unnötig war“, sagte Maximilian Eggestein in einem „Bild“-Interview. „Dennoch muss man sich halt damit abfinden und nach vorne schauen. Dass Werder den direkten Wiederaufstieg gepackt hat, hilft natürlich dabei.“ Den Transfer zum SC Freiburg habe sich der Mittelfeldspieler zudem nicht leicht gemacht. „Für die Öffentlichkeit war es zwar zum Zeitpunkt des Wechsels noch nicht so lange bekannt, ich hatte mich aber schon deutlich länger mit Freiburg beschäftigt. Ich habe einfach lange gebraucht, um für mich abzuwägen, ob das jetzt der richtige Schritt ist. Nach zehn Jahren bei dem Verein, in dem ich groß geworden bin, fällt das nicht leicht. Die Entscheidung musste erst lange in mir reifen“, verrät der ehemalige Profi von Werder Bremen. Letztlich sei er aber froh darüber, dass er sich für den Wechsel nach Freiburg entschieden hat.

Dank des Bremer Aufstiegs kommt es in der kommenden Saison zum direkten Duell mit seinem Ex-Club. „Das wird sehr komisch. Wenn man so lange Zeit dort war und der Verein einem so ans Herz gewachsen ist, wird das sicher ein ungewohntes Gefühl. Ich werde irgendwie versuchen, das für 90 Minuten auszublenden“, sagt Maximilian Eggestein. Dennoch traut er Werder Bremen zu, in der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen. Vielleicht nicht ganz ohne Eigennutzen, denn eine Rückkehr nach Bremen könnte im Laufe seiner Karriere nochmal zum Thema werden: „Ich bin momentan sehr glücklich mit meiner Situation hier in Freiburg, will da aber für die Zukunft nichts ausschließen. Im Fußball-Geschäft weiß man nie, was passiert.“

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