So könnte Werder in Frankfurt spielen Mehr Möglichkeiten mit Vogt

Die Rückkehr von Kevin Vogt bietet Werder wieder mehr taktische Möglichkeiten, im Mittelfeld ist derweil Maximilian Eggestein wieder dabei. So könnte Werder das Pokal-Viertelfinale in Frankfurt spielen.
03.03.2020, 17:12
Lesedauer: 1 Min
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Mehr Möglichkeiten mit Vogt
Von Malte Bürger

Bei Werder hat es in dieser Saison schon derart viele schlechte Nachrichten aus der medizinischen Abteilung gegeben, dass eine derart positive Meldung kaum zu glauben ist: Kevin Vogt ist wieder einsatzbereit. Der Innenverteidiger muss über einen ziemlich guten Körper verfügen, denn seit der Winterpause ist es nun schon das zweite Mal, dass der 28-Jährige deutlich schneller gesund ist als gedacht. Und für Werder ergeben sich somit neue Optionen vor dem Pokal-Viertelfinale bei Eintracht Frankfurt (Mittwoch, 20.45 Uhr).

So könnten die Bremer mit dem angestammten Abwehr-Personal in einer Dreierkette auflaufen. Neben Vogt würden somit Niklas Moisander und Ömer Toprak von Beginn an spielen, während Milos Veljkovic nach seinem Einsatz gegen Borussia Dortmund erst einmal wieder auf die Bank müsste. Auf den Außenbahnen gäbe es Unterstützung von Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie.

Eggestein zurück in der Startelf

In der Bundesliga fehlte zuletzt Maximilian Eggestein im defensiven Mittelfeld aufgrund einer Gelbsperre gegen Borussia Dortmund, nun geht es für den 23-Jährigen auf direktem Wege zurück in die Startelf - sofern nicht noch etwas Unvorhersehbares passiert. Neben Vizekapitän Davy Klaassen könnte Eggestein somit erneut eine variable Doppel-Sechs geben, die sich je nach Spielsituation mit in die Offensive einschaltet. Möglich, aber eher unwahrscheinlich ist auch, dass Vogt situativ auf die Sechs rückt und das Gespann Eggestein/Klaassen wesentlich weiter vorn zu finden ist.

Ein Trio dürfte derweil vornehmlich damit beschäftigt sein, für offensive Akzente im Bremer Spiel zu sorgen. Leonardo Bittencourt und Milot Rashica kommen aus dem Mittelfeld heraus, an vorderster Stelle ist einmal mehr Davie Selke als Störenfried und Torjäger gefragt. Auf dem Papier ergibt sich so nach langer Zeit mal wieder eine Startformation, die einer Bestbesetzung gleich. Jetzt geht es für Werder in dieser schwierigen Phase darum, den entsprechenden Beweis der Leistungsfähigkeit auch auf den Platz zu bringen.

So könnte Werder spielen:

Pavlenka - Moisander, Vogt, Toprak, Augustinsson, Klaassen, M. Eggestein, Gebre Selassie, Rashica, Bittencourt, Selke

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