Ex-Werder-Profi Micoud dankt Pizarro für überraschende Einladung zur Abschieds-Fiesta

Claudio Pizarro und Johan Micoud haben bei Werder Bremen nie zusammengespielt. Nichtsdestotrotz hat der Peruaner den Werder-Star eingeladen: "Ich bin sehr glücklich, dass er an mich gedacht hat", sagt Micoud.
25.09.2022, 18:31
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Micoud dankt Pizarro für überraschende Einladung zur Abschieds-Fiesta
Von Malte Bürger

Und dann war alles wie immer. Johan Micoud streifte sich ein grünes Trikot über, nahm ein Einlaufkind an die Hand und genoss den Weg durch den Spielertunnel auf den Platz. Denn die Fans feierten den einstigen Mittelfeldstrategen des SV Werder Bremen in gewohnter Manier. Sie jubelten, sangen und staunten. Gleich im ersten Spiel ließ der Franzose sein ganzes Können aufblitzen, zeigte bei einem Traumpass auf Zlatko Junuzovic, dass er auch im Alter von 49 Jahren nichts verlernt hat. Dabei hatte er selbst am allerwenigsten damit gerechnet, dass er beim Abschiedsspiel von Claudio Pizarro dabei sein würde.

„Wir haben in unserer Karriere nur gegeneinander gespielt. Insofern war es eine echte Überraschung“, sagte er später im Gespräch mit unserer Deichstube. Der Bremer Micoud im Duell mit dem damaligen Bayern-Angreifer Pizarro – zu einer Zeit, als sich beide Clubs phasenweise auf Augenhöhe bewegten. In den ersten Jahren dieses Jahrtausends war das. Beide haben die Liga auf ihre Weise geprägt. Und natürlich Werder Bremen. „Ich bin sehr glücklich, dass er an mich gedacht hat. Weil ich ihn sehr mag und er ein richtig toller Typ ist. Nicht nur ein guter Spieler“, adelte die frühere Nummer zehn der Bremer den Torjäger.

Nur für einen kurzen Moment wurde die Freude über die Einladung getrübt, denn Micoud musste schon vorzeitig den sportlichen Arbeitstag beenden. Im zweiten Duell fehlte er ganz, nahm stattdessen die helfenden Hände der anwesenden Physiotherapeuten in Anspruch. „Es ist mir in die Wade geschossen“, bestätigte er. „Ich hätte gern weitergespielt, aber es ging nicht. Trotzdem hat es ganz viel Spaß gemacht. Es war wunderbar, all die bekannten Gesichter wiederzusehen.“ Am Sonntag schickte Micoud dann auch noch via Twitter einen kurzen Gruß an alle Anhänger der Grün-Weißen. "BREMEN", schrieb er in dicken Lettern und stellte ein rotes Herz dazu. "Danke Werder-Fans".

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