Mit 40 Mann in die Quarantäne

Ab Mittwoch schottet sich Werder ab

Für Werder beginnt am Mittwoch die von der Deutschen Fußball-Liga geforderte Team-Quarantäne. Die Spieltage 33 und 34 sollen nicht von weiteren Corona-Infektionen gefährdert werden.
12.05.2021, 11:08
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Von Carsten Sander
Ab Mittwoch schottet sich Werder ab

Der SV Werder Bremen verbringt die kommenden zehn Tage in einer Team-Quarantäne in Barsinghausen.

nordphoto GmbH / gumzmedia

Ohne Eren Dinkci, ohne Nick Woltemade und auch ohne Sportchef Frank Baumann bezieht Werder Bremen am Mittwoch nach dem Training das Bremer Parkhotel. Bis Freitag wird die Mannschaft dort den ersten Teil einer zehntägigen Team-Quarantäne verbringen. Nach dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Samstag wird dann die Akademie des Niedersächsischen Fußball-Verbandes in Barsinghausen mit dem angeschlossenen Sporthotel Fuchsbachtal (vier Sterne) zum Zuhause der Bremer. „So um den Dreh 40 Personen“ werden es laut Clemens Fritz mit Spielern, Trainern, Physiotherapeuten und Betreuern sein, die sich in den letzten Tagen der Saison kasernieren müssen, damit nicht weitere Corona-Infektionen in den Teams die Austragung der Spieltage 33 und 34 in der Bundesliga gefährden.

Dass Dinkci und Woltemade nicht dabei sind, erklärt sich von selbst. Dinkci erwartet nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Bayer Leverkusen eine Sperre von mindestens zwei Spielen (Urteil noch offen), Woltemade ist der einzige Langzeitverletzte im Team. Beide können in der regulären Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. „Ansonsten nehmen wir alle mit, die laufen und Fußball spielen können“, sagt Fritz, der Leiter Profi-Fußball, „und bei denen die Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass sie in dieser Saison noch spielen werden.“ Also auch Ömer Toprak und Manuel Mbom, die noch darauf hoffen, rechtzeitig für die letzten beiden Spiele oder wenigstens für das letzte fit zu werden.
Sportchef Baumann wie wohl auch Fritz  werden erst in Augsburg und anschließend in Barsinghausen in die Teamquarantäne gehen. Natürlich nicht ohne vorher zweimal negativ getestet worden zu sein.

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