So könnte Werder spielen

Eggestein zurück, Osako wohl auch

Gegen Dortmund hat Florian Kohfeldt wieder deutlich mehr personelle Möglichkeiten. Neben Maximilian Eggestein könnte auch Yuya Osako wieder in die Startelf rücken.
17.04.2021, 15:50
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips
Eggestein zurück, Osako wohl auch

Maximilian Eggestein wird gegen Dortmund zurückerwartet.

nordphoto GmbH / Bratic

Vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig hatte sich Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt für ein Experiment in Sachen Startaufstellung entschieden - und hatte unter anderem mit Eren Dinkci und Manuel Mbom überrascht. Wenn die Bremer nun am Sonntag ab 15.30 Uhr bei Borussia Dortmund gastieren, dürfte ihre Aufstellung hingegen wieder deutlich erwartbarer daherkommen.

Zum einen liegt das natürlich daran, dass das Leipzig-Experiment am Ende krachend scheiterte, weil Werder schon zur Pause mit 0:3 hinten lag und letztlich 1:4 verlor. Zum anderen aber auch daran, dass Kohfeldt im Vergleich zur Vorwoche wieder deutlich mehr personelle Möglichkeiten hat.

Ganz entscheidend dabei: Maximilian Eggestein kehrt nach abgesessener Gelbsperre in die Startelf zurück und wird wieder vor der Abwehr agieren - sehr wahrscheinlich neben Kevin Möhwald, der gegen Leipzig nur 45 Minuten hatte spielen können. Vieles spricht dafür, dass Kohfeldt wie schon gegen das Spitzenteam RB auch gegen die schnellen und spielerisch überlegenen Dortmunder gegen den Ball auf ein 5-3-2-System setzt.

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Vor Torhüter Jiri Pavlenka wird Niklas Moisander den verletzten Abwehrchef Ömer Toprak ersetzen (Kohfeldt: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Niklas spielt, ist sehr hoch“). Rechts und links neben dem Finnen laufen Theodor Gebre Selassie, Milos Veljkvovic sowie Marco Friedl und Felix Agu auf. Zwar kehrt Linksverteidiger Ludwig Augustinsson nach seiner Oberschenkelzerrung in den Kader zurück, ein Einsatz in der Anfangsformation dürfte für den 25-Jährigen aber noch zu früh kommen.

Gleiches gilt für Angreifer Niclas Füllkrug, der nach seinem Zehenbruch noch lange nicht schmerzfrei ist, mit Schmerzmitteln aber fit für etwas Spielzeit gemacht werden soll. Hinter der Doppelspitze Josh Sargent und Milot Rashica dürfte ihm die Rolle des Jokers zukommen - ebenso wie Davie Selke, der seine Chance im Spiel gegen Leipzig nicht hatte nutzen können.

Für die Rolle auf der Zehnerposition bietet sich derweil Yuya Osako an, der während des Erfolgs im Pokal-Viertelfinale in Regensburg noch Matchwinner gewesen war, gegen Leipzig dann aber bis zur Schlussphase überraschend draußen saß.

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