Nach Posse im Transfersommer

Werder-Profi Friedl wechselt seinen Berater

Werder-Profi Marco Friedl streikte vor dem Rostock-Spiel und wollte einen Wechsel erzwingen. Werder-Trainer Anfang sagt, damit sei er nicht gut beraten gewesen. Nun wechselt Friedl die Berateragentur.
22.09.2021, 19:25
Lesedauer: 1 Min
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Von han

Es war die große Posse des Transfer-Sommers beim SV Werder Bremen: Marco Friedl verweigerte seinen Einsatz gegen Hansa Rostock und wollte kurz vor Ende der Wechselfrist seinen Transfer zu Union Berlin erzwingen. Der Deal platzte, auf allen Seiten herrschte Enttäuschung, Friedl galt als Streik-Profi – und Werder-Trainer Markus Anfang war schnell klar: „Da ist er nicht gut beraten worden.“ Jetzt hat Friedl die Konsequenzen gezogen und seine Berateragentur gewechselt.

Bisher wurde Friedl von „acta7“ beraten, jetzt gehört er „Grass is Green“ an, dem Management von Thomas Böhm. Das teilte die Agentur selbst auf ihren Social-Media-Kanälen mit. Zu Böhms Klienten zählen besonders viele Österreicher, darunter auch Friedls Werder-Kollege Romano Schmid oder Ex-Werder-Kapitän Zlatko Jununzovic. Auch Simon Straudi und Dejan Galjen aus Werders U23 werden bei „Grass is Green“ beraten.

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„Wir bedanken uns bei Marco für das Vertrauen und blicken nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen nun gemeinsam positiv nach vorne“, heißt es in einem Facebook-Post der Agentur. Friedl selbst äußerte sich nicht, ihm dürfte daran gelegen sein, in nächster Zeit erst mal nur sportlich aufzufallen. Nach seiner Einsatzverweigerung ließ ihn Anfang noch keine Minute wieder spielen, intern sei das Thema aber ausgeräumt, heißt es. Und mit dem Beraterwechsel soll das Thema dann wohl auch für Friedl persönlich abgehakt sein.

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