Werder-Frauen gegen Hoffenheim Natis Traumtor bringt einen Punkt

Werders Frauen haben einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg eingesammelt. Gegen die TSG Hoffenheim hätte das Traumtor von Sofia Nati aber auch mehr einbringen können.
17.03.2019, 14:33
Lesedauer: 2 Min
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Von mw

Der Sprung vom Abstiegsplatz ist den Werder-Frauen am Sonntag zumindest vorrübergehend gelungen, auch weil die Partie vom MSV Duisburg in Mönchengladbach ausgefallen ist. Großen Anteil daran hatte beim 1:1 zu Hause gegen die TSG Hoffenheim Winter-Zugang Sofia Nati mit einem Traumtor.

Die Gastgeberinnen fingen stark an, hatten das Spiel weitgehend im Griff. In der elften Minuten legte Selina Cerci für Nati auf, die den Ball jedoch knapp volley über das Gästetor platzierte. Zehn Minuten später hatte die Stürmerin dann mehr Erfolg und traf per Distanzschuss aus 25 Metern. Von den Gästen kam nicht viel. So hätte Giovanni Hoffmann in der 32. Minute beinahe auf 2:0 gestellt, blieb aber im Versuch, an TSG-Torhüterin Martina Tufekovic vorbeizugehen, an selbiger hängen. Auch der zweite Versuch von Cerci strich knapp am Tor vorbei.

Hoffenheimerinnen werden besser

Mit der verdienten, aber vielleicht auch zu niedrigen Führung ging das Team von Carmen Roth in die Halbzeit. Und der zweite Abschnitt sollte zunächst so weitergehen, wie der erste aufgehört hatte. Wieder Nati, wieder aus der Distanz. Aber ihr Versuch klatschte ans Kreuzeck (47.). Nur eine Minute später meldete sich dann auch die Hoffenheimer Offensive im Spiel an: Isabella Hartigs Versuch verfehlte nur knapp das Bremer Tor.

Besser lief es in der 64. Minute für die Gäste. Nach einem Foul von Michelle Ulbrich zeigte Schiedsrichterin Christine Weigelt auf den Punkt. Nicole Billa verwandelte den fälligen Elfmeter für die Hoffenheimerinnen zum 1:1-Ausgleich. Wenige Minuten später verfehlte Maximiliane Rall für die TSG knapp die 2:1-Führung, als ihr Schuss knapp am Tor vorbeistrich.

Die Gäste waren nun besser im Spiel und drängten auf den Siegtreffer. Glück hatte Werder kurz vor Schluss, als Rall aus wenigen Metern Katharina Schiechtl anschoss, die auf der eigenen Torlinie verteidigte. So holten die Werder-Frauen einen verdienten Punkt und sind – bei einem Spiel mehr – nun punktgleich mit dem MSV Duisburg. Wegen des besseren Torverhältnisses stehen die Bremerinnen nun auf Rang zehn. Am kommenden Sonntag (Anstoß 14 Uhr) geht es dann zum Auswärtsspiel bei Turbine Potsdam.

Mit dieser Aufstellung startete Werder gegen Hoffenheim:

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