Junuzovic in der „Deichstube“ über Kruse

„Nicht so einfach, plötzlich Kapitän zu sein“

Werders Ex-Kapitän Zlatko Junuzovic hat in der „Deichstube“ Geduld für seinen Nachfolger Max Kruse eingefordert. Außerdem glaubt der Österreicher, dass die Leistung Kruses falsch eingeschätzt werde.
19.11.2018, 07:35
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von mw

Zlatko Junuzovic weiß, wie es sich anfühlt, Kapitän von Werder zu sein – schließlich hatte er dieses Amt in der vergangenen Saison ausgeübt. Im Sommer allerdings wechselte er zu RB Salzburg, sein Nachfolger als Bremer Captain wurde Max Kruse. Dieser durchläuft derzeit ein Formtief und musste jüngst viel Kritik einstecken. Dazu sagte Junuzovic in der „Deichstube“: „Lasst den Max einfach mal ein bisschen in Ruhe, dann wird er sein Ding schon machen. Es ist gar nicht so einfach, plötzlich Kapitän zu sein.“

Der Österreicher betonte, dass man in solch eine Rolle erst „hineinwachsen“ müsse und dass es wichtig sei, sich mit anderen erfahrenen Kollegen im Team auszutauschen. Denn es bringe gar nichts, der „Alleinherrscher“ auf dem Rasen sein zu wollen. „Max macht wirklich viel auf dem Platz, vielleicht ist das zu viel“, spekulierte Junuzovic.

Allerdings sei Kruse auch ein Spieler, der den Ball haben müsse und der das Spiel immer mitgestalten wolle. Bei solch einer Spielweise sei es wichtig, dass man „nicht immer nur alles an Toren und an Vorlagen“ festmache. „Max ist auch jetzt extrem wichtig für die Mannschaft.“

Zum kompletten Bericht in der „Deichstube“ geht es hier.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+