Aus Respekt vor Werder-Scouts

Nur noch Geheimtraining bei Hannover

Werders Spionage-Maßnahmen bei Trainingseinheiten der kommenden Gegner haben sich offenbar bis Hannover herumgesprochen: Die 96er trainieren bis zum Spiel am Samstag nur noch geheim.
15.01.2019, 12:57
Lesedauer: 1 Min
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Von mw
Nur noch Geheimtraining bei Hannover
dpa

Das Scouting von kommenden Gegnern ist in der Bundesliga gang und gäbe. Werder greift dabei gerne auch mal zu ungewöhnlichen Mitteln: So kam vor dem 16. Spieltag gegen Hoffenheim beim TSG-Training eine Drohne zum Einsatz.

Das hat man natürlich auch bei Hannover 96 mitbekommen, gegen die Werder am kommenden Samstag (15.30 Uhr) den Rückrundenauftakt bestreitet. Das „Gegenmittel“ der Niedersachsen ist recht simpel: Sämtliche Trainingseinheiten bis zum Spiel werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Das ist ein Novum.

Trainer Andre Breitenreiter bestätigte, dass die Maßnahme direkt mit Werder zu tun habe: „Bremen beobachtet die Trainingseinheiten intensivst. Das wollen und müssen wir umgehen“, sagte er und versicherte, dass es sich um keinen Dauerzustand beim aktuellen Tabellenvorletzten handeln werde.

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