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O wie Owomoyela, Patrick

An dieser Stelle tummeln sich Ikonen und Legenden des Klubs, schillernde Figuren und One-Hit-Wonder, große Stars und längst vergessene Namen: Im Mein-Werder-Wiki findet jeder seinen Platz.
11.11.2018, 10:46
Lesedauer: 1 Min
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Von Stefan Rommel

Werder holte sich im Sommer 2005 mit Patrick Owomoyela im wahrsten Sinne des Wortes einen echten Allrounder ins Team. Owomoyela war bei Arminia Bielefeld zum Nationalspieler gereift, spielte auf allen Positionen in der Abwehr und manchmal auch im Mittelfeld, legte als Jugendlicher neben dem Fußball noch eine veritable Karriere als Basketballspieler auf die Platte und verdingte sich zwischenzeitlich als Sänger im Showgeschäft.

In Bremen sollte der gebürtige Hamburger als rechter Verteidiger seinen Dienst verrichten und die Nachfolge von Paul Stalteri antreten, der ablösefrei zu Tottenham Hotspur gewechselt war. Zwei Millionen Euro war Werder der Transfer wert und Owomoyela rechtfertigte das Vertrauen mit einer starken ersten Saison. Bis auf zwei Partien bestritt er alle Spiele in der Liga, in der Champions League und im Pokal. Eine Verletzung kostete ihn dann aber den Start in sein zweites Jahr bei Werder. Lediglich in der Rückrunde durfte Owomoyela noch als linker Verteidiger ein wenig aushelfen.

Auch die dritte und zugleich letzte Saison an der Weser verlief sehr durchwachsen: Nach Oberschenkelproblemen verpasste Owomoyela die komplette Hinrunde und wurde am Ende der Spielzeit für 2,5 Millionen Euro an Borussia Dortmund abgegeben – wo Owomoyela später mit zwei Meistertiteln und einem Pokalsieg die erfolgreichste Zeit seiner Karriere hatte. Für Werder blieben unter dem Strich 75 Pflichtspiele, aber kein Tor.


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