Verteidiger fehlt im Kader

Österreich beim EM-Auftakt ohne Werder-Profi Marco Friedl

Marco Friedl war beim ersten Auftritt Österreichs bei der Fußball-EM zum Zuschauen verdammt. Der Werder-Verteidiger fehlte im Kader für die Partie.
13.06.2021, 19:00
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Von Daniel Cottäus
Österreich beim EM-Auftakt ohne Werder-Profi Marco Friedl

Marco Friedl fehlte beim Auftakt der Fußball-EM im Kader der Österreicher.

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Dass er während des ersten Gruppenspiels gegen Nordmazedonien nicht zur Startformation der österreichischen Nationalmannschaft gehören würde, war durchaus so erwartet worden - und dennoch begann die Europameisterschaft für Werder Bremens Verteidiger Marco Friedl am Sonntag mit einer Enttäuschung. Trainer Franco Foda berief den 23-Jährigen gar nicht erst in den 23er-Kader für die Partie.

Friedl musste also gewissermaßen als Unbeteiligter zuschauen, wie seine Teamkollegen ins Turnier starteten. Es bleibt abzuwarten, ob Foda dem Noch-Bremer in den folgenden beiden Gruppenspielen gegen die Niederlande (Donnerstag) und die Ukraine (21. Juni) überraschend das Vertrauen schenkt.

Klar ist: Neben Friedl wünscht sich auch Werder, dass der Verteidiger die EM-Bühne betreten darf. Schließlich gilt Friedl als ein Verkaufskandidat für den Sommer und könnte seinen Marktwert, den das Branchenportal "transfermarkt.de" auf 7,5 Millionen Euro schätzt, durch gute Auftritte während des Turniers durchaus steigern.

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