Baumann sieht Werder für Saisonstart gerüstet Ohne Magenschmerzen

Bis zum Saisonstart wird sich bei Werder personell nicht mehr viel tun. Auch ohne Neuzugänge in Sturm und Innenverteidigung sieht er Werder für die neue Spielzeit gerüstet.
02.08.2017, 18:07
Lesedauer: 1 Min
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Ohne Magenschmerzen
Von Christoph Sonnenberg

Mitunter kann auch am letzten Tag der Transferperiode ein richtig dicker Fisch ins Netz gehen. Einer wie Serge Gnabry zum Beispiel. Frank Baumann präsentierte den Silbermedaillengewinner von Rio vergangene Saison am 31. August. Viel später ging es nicht, und Baumann darf somit durchaus als Spezialist für späte Überraschungen bezeichnet werden. Dass es auch in dieser Saison so kommen kann, hat der Sportchef vergangene Woche vorsichtshalber schon mal angekündigt: "Viele Bundesligisten haben Bedarf im Sturm und der Innenverteidigung. Da ist es nicht so leicht, Lösungen zu finden."

Die Bremer Fans brauchen also Geduld, und der Grund dafür liegt in den Transferaktivitäten einer anderen Liga. "Wenn in England Bewegung in den Markt kommt, entsteht ein Domino-Effekt", sagt Baumann. Dann beginnt sich nach und nach das Transferkarussell in ganz Europa zu drehen, was wiederum bei Werder zu Aktivitäten führen kann. Denn wenn endlich richtig Bewegung in den Spielermarkt kommt, "könnten auch die Preise fallen", sagt Baumann. Beim aktuellen Preisniveau kann Werder eher nicht mitbieten.

Bis zum Saisonstart im Pokal gegen Würzburg (12. August) und der Liga in Hoffenheim (19. August) wird sich personell also nicht viel tun. Ein Problem stellt das für Baumann nicht dar. Der Sportchef sieht die Mannschaft auch ohne Neuzugänge im Sturm und der Innenverteidigung gerüstet. "Die ganz große Notwendigkeit, der ganz große Druck ist nicht da", sagt Baumann dem WESER-KURIER. In keinem Mannschaftsteil bestehe "eine Baustelle". Sorgen macht sich Baumann entsprechend keine: "Ich habe keine Magenschmerzen, mit dieser Mannschaft in die Saison zu gehen."

Zum Vergleich zieht er die letzte Saison heran. Auch da reichten drei gelernte Innenverteidiger, weil Luca Caldirola durch Verletzungen den Großteil der Saison verpasste. Im Sturm setzte Alexander Nouri meist auf Max Kruse und Fin Bartels, das könnte so bleiben. Der Kader, so Baumann, biete schon jetzt weitere Alternativen: "Wir haben Spieler, die flexibel einsetzbar sind."

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