Letztes Testspiel im Zillertal steht an

Ohne Moisander und Gebre Selassie gegen Darmstadt

Sie sind gerannt, viel gerannt. Über 60 Kilometer haben die Werder-Profis laut klubeigener Datenerhebung in den Beinen. Nun müssen sie im Zillertal noch einmal gegen den SV Darmstadt 98 zu einem Testspiel ran.
12.07.2019, 17:50
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Ohne Moisander und Gebre Selassie gegen Darmstadt
Von Malte Bürger
Ohne Moisander und Gebre Selassie gegen Darmstadt
nordphoto

Die letzte Trainingseinheit ist absolviert, Werders Zillertal-Trip biegt auf die Zielgerade ein. Bevor es wieder in Richtung Heimat geht, steht allerdings noch ein Testspiel auf dem Programm. Am Sonnabend treffen die Bremer auf den Zweitligisten SV Darmstadt 98, wie schon in der Vorwoche wird es einen besonderen Ablauf der Partie geben. So spielen beide Teams ab 12.30 Uhr in 3 x 30 Minuten gegeneinander, abermals wird Trainer Florian Kohfeldt seine Profis in Blöcken aufbieten.

„Die meisten Spieler werden 60 Minuten spielen. Die Jungs, die regulär in der U 23 sind, werden in der Regel 30 Minuten spielen“, kündigte Kohfeldt an. „Dann gibt es auch die Mischspieler, so möchte ich sie nennen, wie Fin Bartels, Claudio Pizarro oder Niclas Füllkrug, bei denen wir mal sehen müssen, ob wir nur 30 oder aber 30 Minuten plus 15 machen.“

In der Abwehr wird Theo Gebre Selassie trotz seiner Wiedergenesung ebenso geschont wie Niklas Moisander (leichte Adduktorenprobleme). Somit wird das erhoffte Einspielen der Viererkette weiterhin ausfallen. „Es ist nicht, wie ich es mir in der Sommerpause ausgemalt hatte“, sagte Kohfeldt, „aber ich sehe kein Riesenproblem darin. Die Abstimmung zwischen denen, die dort demnächst spielen werden, also Ludwig Augustinsson, Theo Gebre Selassie, Niklas Moisander und Marco Friedl, wird kommen.“

Ein Profiteur der aktuellen Misere ist Felix Beijmo weiterhin nicht, der beiderseitige Wunsch nach einer Ausleihe bleibt bestehen. „An dem Plan werden wir festhalten, weil es für den Spieler sinnvoll ist“, sagte Kohfeldt. „Die Rechtsverteidigerposition ist auch mit Sicherheit eine der Positionen, auf denen noch etwas passieren wird. Deshalb wäre es komisch, wenn ich sagen würde, es hätte sich jetzt durch das Trainingslager etwas verändert, und nachher sitzt Felix doch wieder ein Jahr auf der Bank, weil alle anderen fit sind.“

Eines steht für den Coach vor diesem Kräftemessen außer Frage: „Die Darmstädter sind der Favorit, weil sie schon viel weiter in der Vorbereitung sind. Sie sind jetzt auf dem Stand, auf dem wir sein werden, wenn wir aus Grassau wegfahren.“ Der Grund dafür ist klar, die 2. Bundesliga startet bereits Ende Juli.

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