Werder-Testspiel gegen Heracles Almelo Souveräner 2:0-Sieg beim Weiser-Debüt

Es war zwar nur ein Testspiel, aber immerhin ein weiterer Sieg: Werder hat am Mittwoch gegen den niederländischen Erstligisten Hercales Almelo 2:0 (1:0) gewonnen.
01.09.2021, 18:36
Lesedauer: 2 Min
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Von csa

Kaltstart für Mitchell Weiser, Re-Start für Jiri Pavlenka, 2:0-Sieg für Werder Bremen: Der Zweitligist hat am Mittwochnachmittag ein Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo souverän für sich entschieden. Vor 250 Zuschauern in Lohne erzielten Oscar Schönfelder (22.) und Abdenego Nankishi (55.) die Tore. Im Blickpunkt stand aber Neuzugang Weiser, der nur einen Tag nach seiner Verpflichtung sein Debüt im Bremer Trikot feierte. Zudem kam Torhüter Jiri Pavlenka zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison und eröffnete mit seinem Einsatz den Zweikampf mit Michael Zetterer um den Stammplatz im Werder-Tor.

Wirklich viele Möglichkeiten, sich auszuzeichnen, bekam der Tscheche gegen die vom deutschen Trainer Frank Wormuth betreuten Niederländer jedoch nicht. Eine Doppelparade in der 66. Minute – das war es dann auch schon an Pavlenka-Szenen. Mehr Almelo-Chancen ließ die Bremer Defensive nicht zu. Trainer Markus Anfang bescheinigte dem Keeper dennoch, es „gut gemacht“ zu haben. Die wichtigste Erkenntnis nach Pavlenkas 90-Minuten-Einsatz wird der Coach aber ohnehin erst morgen bekommen. Melden sich bei dem Torhüter die Rückenprobleme zurück oder nicht? „Im Training kann er seine Bewegungen steuern, im Spiel geht das nicht. Wir warten ab, was Jiri jetzt berichtet“, so Anfang.

„Ganz okay“ fand der Coach den Auftritt von Weiser, den Werder am Dienstag für eine Saison von Bayer Leverkusen ausgeliehen hat. Erst am Mittwoch stieß der 27-Jährige zur Mannschaft, stand dann gleich auf dem Platz – natürlich als Rechtsverteidiger, seiner Stammposition. Nach 68 Minuten wurde die neue Bremer Nummer acht dann ausgewechselt. Zurück blieb der Eindruck, dass Werder mit Weisers Transfer eher keinen Fehler gemacht hat. Bissig gegen den Ball, sicher am Ball – aber natürlich fehlte noch das Verständnis mit den Kollegen. Anfang: „Er muss sich erst noch an die Abläufe gewöhnen. Er ist zu uns gekommen, um wieder auf ein anderes Level zu finden. Dabei wollen wir ihm helfen.“ Und dann hilft Weiser auch Werder. Allerdings wird die Eingewöhnung schon wieder unterbrochen, kaum dass sie begonnen hat. Anfang gibt der Mannschaft in der Länderspielpause vier Tage frei. Erst am Montag wird wieder trainiert.

Während Marvin Ducksch in Lohne 90 Minuten auf der Bank blieb, spielte in Roger Assale der andere Neuzugang der vergangenen Woche durch. Der Ivorer zeigte auf der linken Seite einige gute Ansätze, blieb aber auch oft hängen. Immerhin: Der Assist vor dem Abstaubertor von Schönfelder zum 1:0 ging auf sein Konto.

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Werder Bremen: Pavlenka – Weiser (68. Poznanski), Friedl, Jung, Park – Rapp (46. Schneider), Schmidt (46. Löpping), Schönfelder (46. Straudi) - Assale, Füllkrug, Nankishi. 

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