„Kicker“ über Werders Defensive

Pavlenka als Sinnbild

Der „Kicker“ stellt in seiner Donnerstagsausgabe fest, dass Werders Abwehr kollektiv instabiler geworden sei. Stellvertretend dafür stehen auch die Statistiken dieser Saison von Torhüter Jiri Pavlenka.
15.11.2018, 12:07
Lesedauer: 1 Min
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Von mw

Das auch von Abwehr-Chef Niklas Moisander formulierte Ziel, 40 oder weniger Gegentore kassieren zu wollen, ist in Gefahr, heißt es in der Donnerstagsausgabe des „Kicker“. Thema ist die schwächelnde Defensive bei Werder Bremen, die auch an Zahlen festgemacht wird.

So heißt es im Bericht, dass Werder zwei Torschüsse und 1,1 Chancen pro Spiel mehr zulasse als in der vergangenen Saison in den Spielen unter Florian Kohfeldt. 19 Gegentore in elf Spielen seien sogar fünf mehr als zum gleichen Zeitpunkt in der vorherigen Spielzeit, in der immerhin zehn Spiele noch unter der Führung von Alexander Nouri fielen.

Werders Abwehr wird im Bericht als kollektiv instabiler bezeichnet. Das zeige sich auch an den Statistiken von Torhüter Jiri Pavlenka. Die Quote erfolgreicher Paraden des Tschechen sei demnach von 75,9 Prozent in der Saison 2017/18 auf 65,4 Prozent in der aktuellen Spielzeit gefallen. Die Saison verlaufe bislang unglücklich für den 26-Jährigen, denn es wird auch herausgestellt: Nicht spielentscheidende Patzer prägten seine Saison, sondern die herausragenden Aktionen beim Vereiteln gegnerischer Großchancen hätten gefehlt.

Die wackelnde Abwehr bewertet das Fachmagazin trotz allem aber erst einmal nur als Momentaufnahme. In der gesamten Zeit unter Kohfeldt seien nämlich der Schnitt der Gegentore (um 0,3), der gegnerischen Chancen (um 1,0) und der Torschüsse (um 2,8) im Vergleich zur Zeit unter Nouri gesunken.

Der komplette Artikel findet sich in der aktuellen Ausgabe des „Kicker“.

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