Pizarros Abschiedsspiel Werder-Fans feiern Rückkehr von Max Kruse: "Hat mich riesig gefreut"

Als Max Kruse beim Abschiedsspiel von Claudio Pizarro ins Weserstadion einläuft, wird er von den Fans frenetisch gefeiert. Darüber habe er sich riesig gefreut, sagte der. Ex-Werder-Profi.
25.09.2022, 11:17
Lesedauer: 2 Min
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Werder-Fans feiern Rückkehr von Max Kruse:
Von Malte Bürger

Noch am Spielertunnel ließ Max Kruse die Kamera laufen. Seine neue Youtube-Serie „Die Kruses“ braucht schließlich Nachschub. Der Unterhaltungswert des früheren Kapitäns des SV Werder Bremen ist unbestritten – als Spieler und auf dem Bildschirm. Das bekam auch Clemens Fritz noch einmal zu spüren, der dem Noch-Wolfsburger für einen Video-Schnipsel direkt in die Arme lief. „Clemens, die Fans fordern meine Rückkehr“, setzte Kruse also grinsend an, „auf wie viel muss ich verzichten?“ Werders Leiter Profifußball reagierte schlagfertig: „Auf alles.“ Der nächste Lacher war also im Kasten, die Zukunftsfrage von Max Kruse damit aber noch immer nicht geklärt.

Das hat mich einfach riesig gefreut.
Max Kruse über seinen Empfang im Weserstadion

Und sie dürfte durch das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro noch einmal zusätzliches Futter bekommen haben. Denn als Kruse im Stadion vorgestellt wurde und schließlich einlief, da flogen ihm die Sympathien von den Rängen nur so zu. Seine Stippvisite wurde frenetisch gefeiert – fast so, als würden die Fans selbst dafür sorgen wollen, dass der inzwischen 34-Jährige noch einmal an die Weser zurückkehrt. Dann wieder als Spieler des SV Werder. „Das hat mich einfach riesig gefreut“, sagte Kruse später im Gespräch mit unserer Deichstube. „So empfangen zu werden, ist immer schön. Ich war ein bisschen überrascht, dass es letztlich so laut ausgefallen ist.“

Bei seinem aktuellen Verein, dem VfL Wolfsburg, läuft es derzeit nicht mehr ganz so gut für ihn. Der frühere Nationalspieler ist von Coach Niko Kovac aussortiert worden. Die gute Laune will sich Kruse deshalb aber nicht nehmen lassen. „Ich kann es nicht rückgängig machen. Wenn ich zum Trainer gehen und betteln würde, würde das auch nichts ändern“, erklärte er. „Ich versuche zu trainieren, damit ich fit bleibe.“

Denn im Winter, da soll sich seine Situation schnell ändern. Kruse setzt auf eine Auflösung seines bis Sommer 2023 laufenden Vertrages – damit er im Januar, wenn die nächste Transferphase ansteht, den Verein wechseln kann. Ein Karriereende plant er jedenfalls noch nicht. „Ich denke schon, dass es weitergeht mit mir als Fußballer“, meinte er am Samstag in gleich mehreren Mediengesprächen. Das Ziel sei dabei völlig offen, kann in Deutschland oder anderswo liegen. „Mal sehen, was kommt …“, sagte Kruse.

Viele Werder-Fans hätten da sicher eine Idee. Allerdings hatte Clemens Fritz schon vor einigen Wochen, als das Sommer-Transferfenster noch geöffnet war, betont, dass aus wirtschaftlichen Gründen eine Verpflichtung Kruses durch den SV Werder ausgeschlossen sei. Bei einem Wechsel geht es schließlich nicht nur um den Faktor Ablöse, sondern auch um das Gehalt. Und diesbezüglich hat Fritz bei seinem kurzen Youtube-Auftritt ja deutlich gemacht, was Kruse da blühen würde.

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