Bleibt Moisander Abwehrchef? Plötzlich kaum noch Gegentore

Werder überzeugt in den vergangenen Spielen mit einer stabilen Defensive und kassiert kaum noch Gegentore. Die Zeiten, in denen Werder die Schießbude der Liga war, scheinen vorbei.
06.04.2017, 00:00
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Plötzlich kaum noch Gegentore
Von Nikolai Fritzsche

Werder überzeugt in den vergangenen Spielen mit einer stabilen Defensive und kassiert kaum noch Gegentore. Die Zeiten, in denen Werder die Schießbude der Liga war, scheinen vorbei.

Würde jemand an diesem Donnerstag zum ersten Mal in dieser Saison auf die Bundesliga-Tabelle blicken, er würde in der Kategorie Gegentore bei Werder die Zahl 46 sehen und denken: Werder ist defensiv richtig schlecht. Doch das war einmal. Werder hat in den bisher zehn Spielen der Rückrunde nur zehn Gegentreffer kassiert und seine Gegentorquote dadurch halbiert. Viermal spielte Werder sogar zu null – was in der gesamten Hinrunde nur einmal gelang.

Moisander stark in der Spieleröffnung

Die defensive Stabilität der Grün-Weißen litt auch nicht, als Abwehrchef Lamine Sané die Partien in Freiburg und gegen Schalke 04 verpasste. Als zentraler Verteidiger brachte Niklas Moisander seine Stärken in der Spieleröffnung und seine souveräne Ausstrahlung sogar noch stärker zur Geltung als auf der linken Innenverteidigerposition, die er normalerweise besetzt.

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Da dort wiederum Luca Caldirola gute Leistungen zeigte, stellt sich die Frage: Darf Sané sicher sein, nach überwundenen Adduktorenbeschwerden auf seine Position zurückzukehren? „Lamine ist ein sehr wichtiger Spieler für uns“, sagte Trainer Alexander Nouri. Ein Bekenntnis zu Sané als Abwehrchef vermied er aber. Die Entscheidung, ob und wo er Sané einsetzt, muss Nouri erst nächste Woche treffen; für die Partie in Frankfurt fällt Sané laut Nouri definitiv aus.

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