Erneut verletzt Rückschlag für Dinkci: Muskuläre Probleme bremsen Werder-Talent aus

Gerade erst hatte Eren Dinkci sich an Werders Profikader herangekämpft, doch jetzt bremst eine Verletzung das Talent erneut aus. Mitleid will Cheftrainer Ole Werner dem 20-Jährigen deswegen aber nicht geben.
05.10.2022, 17:40
Lesedauer: 2 Min
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Von mwi

Die schlechten Nachrichten wollen bei Eren Dinkci in dieser Saison einfach nicht abreißen. So wurde am Mittwoch bekannt, dass sich der 20-jährige Stürmer des SV Werder Bremen einmal mehr mit muskulären Problemen herumplagt. Diese sind auch der Grund, weshalb Dinkci sein Programm erneut drosseln und bis auf Weiteres wohl nur individuell trainieren kann.

„Bei Eren müssen wir schauen, er hat wieder leichte muskuläre Probleme gehabt. Nichts ganz Gravierendes, aber wir müssen abwarten, ab wann wir ihn wieder mit einbinden können“, erklärte Werders Cheftrainer Ole Werner und ergänzte: „Ich wünsche mir natürlich immer, dass alle Spieler gesund und fit sind, dass jeder in der Lage ist, seine Topleistung zu bringen. Für Eren ist es so, dass ihn zuletzt immer mal wieder ein paar Dinge zurückgeworfen haben.“

Und das ist sogar noch wohlwollend formuliert. Denn für Dinkci, der sich gerade erst wieder an den Profikader herangekämpft hatte, ist es der nächste von mehreren verletzungsbedingten Rückschlägen in der noch jungen Spielzeit. Zunächst hatte sich der Angreifer während eines Testspiels im Sommer gegen Twente Enschede eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und war knapp drei Wochen lang ausgefallen. Unmittelbar nach der Genesung folgte ein weiterer Rückschlag: eine ähnliche Verletzung – dieses Mal im anderen Bein. Und nun der nächste Nackenschlag. Ausfallzeit? Unbekannt. 

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Aber jammern ist nicht – oder wie Ole Werner es formuliert: „Da hilft es nichts, wenn er mir leidtut. Da hilft nur, dass wir ihn bestmöglich dabei unterstützen, an diesen Dingen zu arbeiten und den Ursachen auf den Grund zu gehen, wenn so etwas häufiger vorkommt. Und das tun wir.“ Für Dinkci wäre es fraglos wichtig, die Gründe für seine wiederkehrenden muskulären Probleme schnellstmöglich zu finden, um diese in den Griff zu bekommen. Denn auf einen Bundesliga-Einsatz wartet er in der laufenden Saison nach wie vor.

Immerhin: Zuletzt hatte er es gegen Leverkusen und Gladbach erstmals in den Kader geschafft und dazwischen zumindest 45 Minuten lang Profi-Minuten im Testspiel gegen Hannover 96 (0:2) gesammelt. Hinzu kommen für Werders derzeitigen Stürmer Nummer vier zwei Pflichtspiele für die U23 (zwei Tore) in der Regionalliga Nord. Bleibt zu hoffen, dass das Sturm-Talent zeitnah wieder Bundesliga-Luft schnuppern kann.

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