Werder Bremen in der Krise Schaaf bleibt - zumindest vorerst

Bremen. Thomas Schaaf hat - zumindest indirekt - seinen Rücktritt als Werder-Trainer angeboten. Konsequenzen hat dies aber zumindest kurzfristig nicht: Bislang hat Werder keine Sitzung der Geschäftsführung anberaumt.
21.04.2013, 11:45
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Die verschärfte sportliche Krise beim Bundesligisten Werder Bremen hat vorerst keine Konsequenzen für Trainer Thomas Schaaf. "Nach meinem Kenntnisstand kann ich ausschließen, dass es heute und morgen eine Sitzung der Geschäftsführung geben wird", sagte Werders Medien-Direktor Tino Polster am Sonntag auf dem Trainingsgelände.

Der sportliche Geschäftsführer Thomas Eichin hatte Bremen unmittelbar nach dem desolaten 0:3 am Samstagabend im Nord-Duell gegen den VfL Wolfsburg verlassen und war telefonisch zunächst nicht zu erreichen.

Am Samstag hatte er seinem Trainer noch den Rücken gestärkt, obwohl Werder den möglichen vorentscheidenden Schritt in Richtung Klassenverbleib gegen Wolfsburg verpasste. Nach neun sieglosen Spielen in Serie hat Werder noch fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge bei zwölf noch zu vergebenen Zählern.

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Schaaf selbst wollte sich am Sonntag nicht mehr äußern. "Ich sage heute nichts", meinte der Trainer, der am Tag zuvor im Fernsehen indirekt seinen Rücktritt angeboten, dies später aber relativiert hatte. Die Spieler müssen sich allerdings auf eine schärfere Gangart einstellen. Schaaf bat am Sonntag den gesamten Kader zu Intervallläufen und strich den sonst trainingsfreien Montag.

Am Sonntag meldete die Zeitung "Welt", dass Eichin von der Geschäfstführung grünes Licht für eine Entlassung von Schaaf bekommen habe. Wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Artikels folgte ein Dementi von Werder: Die Meldung sei falsch, entsprechende Absprache habe es nicht gegeben. (dpa/bb)

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