Vor dem Nordderby Werder - HSV Schaaf: "Schippe drauflegen"

Bremen. Für Werder Bremen steht beim ersten Saison-Heimspiel am Sonnabend gleich das Nordderby gegen den Hamburger SV an. Generell will sich Werder-Trainer Thomas Schaaf aber nicht allzu sehr auf den Gegner konzentrieren.
30.08.2012, 15:46
Lesedauer: 1 Min
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Schaaf:
Von Daniel Stöckel

Bremen. Nach der Niederlage bei Borussia Dortmund will es Werder Bremen im ersten Saison-Heimspiel (Sonnabend ab 15.30 Uhr im Liveticker) gegen den Hamburger SV nicht nur bei guten Ansätzen belassen, sondern drei Punkte einfahren.

"Wir haben in Dortmund eine gute Leistung gezeigt, müssen aber noch eine Schippe drauflegen, um ein Ergebnis zu bekommen, das uns gefällt", sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf am Donnerstag.

Dem schloss sich auch Klaus Allofs an: "Ein Sieg wäre auch für die Entwicklung der Mannschaft wichtig. Im Moment ist es so, dass wir einen guten Ansatz gegen Dortmund gezeigt haben, aber das muss sich auch in Punkten auszahlen", so der Werder-Boss. "Wir wollen uns schnellstmöglich wieder beweisen und am Samstag können wir das", so Schaaf.

Dabei spiele es nur eine untergeordnete Rolle, dass sich der HSV am Mittwoch mit Petr Jiracek und Milan Badelj verstärkt habe. "Beide Spieler sind bekannt", so Schaaf: "Wir wissen nicht, wie sie ins HSV-Spiel eingebunden werden, aber wir konzentrieren uns in erster Linie auf unsere Aufgaben. Wir müssen unser Spiel und unsere Philosophie durchbringen. Was der Gegner aufbietet, können wir eh nicht beeinflussen."

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Noch nicht festlegen will sich Schaaf, ob Werders Neuzugang Joseph Akpala gegen die Hamburger zum Einsatz kommen wird. "Er ist noch nicht so lange hier. Wir können jetzt nur die Eindrücke nehmen, die wir aus vielen Beobachtungen haben. Er bewegt sich gut und versucht, sich gut einzubringen. Inwieweit er an die Startformation heranrückt, werden wir sehen", so der Trainer.

Generell freut Schaaf die personelle Auswahl. "Bei einer Anzahl von ungefähr 30 Spielern muss ich Woche für Woche entscheiden. Mir ist es lieber, ich muss diese Wahl treffen, als wenn ich die Konkurrenz nicht aufrecht erhalten kann", so der Werder-Trainer.

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