Krise bei Werder Bremen Schaaf will vorerst schweigen

Bremen. Üblicherweise beantwortet Thomas Schaaf nicht nur am Donnerstag die anfallenden Fragen der Journalisten. Am Montag nicht. Seine Körpersprache signalisierte, dass er sich nicht zu einer Rechtfertigung genötigt sieht.
23.04.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Schaaf will vorerst schweigen
Von Olaf Dorow

Bremen. Das Mengenverhältnis von Fans und Reportern hält sich am Trainingsgelände selten die Waage. Meistens sind mehr Fans da. Am Montag war das anders. Am Montag fingen viele Kameras die Bilder vom Platz ein, auf dem Thomas Schaaf stand. Als er in die Kabine zurückging, konnten die Kameras die erhoffte Stellungnahme des Werder-Trainers hingegen nicht einfangen. Es gab sie nicht.

"Herr Schaaf, haben Sie zwei Minuten für uns?", fragte stellvertretend ein TV-Reporter. "Nein. Am Donnerstag ist wieder Pressekonferenz", antwortete der Angesprochene. Am Donnerstag ist vor Spieltagen stets eine Fragerunde als Pflichttermin angesetzt.

Üblicherweise beantwortet Thomas Schaaf an den anderen Tagen ebenfalls die anfallenden Fragen der Journalisten. Am Montag nicht. Seine Körpersprache signalisierte, dass er sich nicht zu einer Rechtfertigung genötigt sieht. Nicht vor den Reportern und nicht nach der kritischen Berichterstattung der Tage, die dem desaströsen 0:3 gegen den VfL Wolfsburg bislang folgten.

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Zuvor hatte Schaaf ein Training am für gewöhnlich trainingsfreien Montag geleitet, in dem vor allem eines zu beobachten war: Es wurde Wert auf das Zweikampfverhalten gelegt. Am Sonnabend hatte Schaaf zum Bremer Zweikampfverhalten gesagt, dass seine Spieler eines gezeigt hätten, "wie man es schlechter nicht machen kann". Montag wurde sehr ausführlich und in speziellen Übungen im Duell Mann gegen Mann um den Ball gerungen. Jetzt müssen die Werder-Profis das nur noch im Wettkampf umsetzen. In vier Tagen folgt in Leverkusen der nächste Ernstfall.

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