Zurückgeblättert: 6. Dezember 1983

„Schwere Gegner für Werder in Berlin“

Seit 1963 spielt Werder in der Bundesliga, mehr als fünf Jahrzehnte, in denen sich im Fußball, bei Werder und in der Berichterstattung viel verändert hat. Mein Werder zeigt die Originaltexte und Zeitungsseiten.
06.12.2018, 11:52
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Von mw
„Schwere Gegner für Werder in Berlin“
Archiv Weser-Kurier

Der WESER-KURIER schrieb am 6. Dezember 1983:

Werders Trainer Otto Rehhagel und Nationalmittelstürmer Rudi Völler hatten gestern in Berlin eine glückliche Hand. Denn als Sieger des letzten Hallenfußball-Turniers in der Deutschlandhalle losten sie für das Turnier vom 4. bis 8. Januar gleich die beiden Lokalrivalen Hertha BSC und SC Charlottenburg in eine Gruppe.

Werder fährt durch die Turniererfahrung der eigenen Veranstaltung vom 29. und 30. Dezember in der Bremer Stadthalle als Favorit nach Berlin. In der Gruppe B haben die Bremer mit dem UdSSR-Landesmeister und Hallentitelträger Dinamo Minsk sowie den Jugoslawen von Partizan Belgrad und den Außenseitern der Berliner Fußball-Auswahl dicke Brocken aus dem Weg zu räumen. In der Gruppe A spielen neben den beiden Berliner Zweitligisten Eintracht Frankfurt und Ungarns Pokalsieger Dosza Budapest. In Hin- und Rückspielen werden die beiden besten Teams einer Gruppe für die Finalrunde ermittelt, die in einer Vierer-Endrunde den Turniersieger ausspielen.

Während für die Finalrundenteilnehmer stattliche Geldpreise ausgesetzt sind (der Turniersieger erhält 20 000 Mark, der Zweite 15 000 Mark, der Dritte 10 000 Mark und der Vierte noch 5000 Mark), gehen die vorher ausgeschiedenen Mannschaften leer aus und müssen nach Hause fahren. Als Grundprämie ist den Klubs allerdings eine Summe von 40 000 bis 60 000 Mark sicher.

Deutschlandhallen-Chef Helmut Tietze veranschlagte die Gesamtkosten für das fünftägige Turnier auf rund 350 000 Mark, die bei einer Besucherzahl von etwa 32 000 Zuschauern eingebracht wären. Anfang dieses Jahres hatte das Hallenfußballturnier mit zwei ausverkauften Veranstaltungsabenden insgesamt 37 157 Zuschauer angezogen und damit erstmals seit vielen Jahren ein finanzielles Plus für die Veranstalter gebracht.

Das hochauflösende PDF der Original-Zeitungsseite gibt es hier (bei iOS den Link länger gedrückt halten).

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