Zurückgeblättert: 20. Mai 1974 Sepp Piontek: „Schnell vergessen!"

Seit 1963 spielt Werder in der Bundesliga, mehr als fünf Jahrzehnte, in denen sich im Fußball, bei Werder und in der Berichterstattung viel verändert hat. Der WESER-KURIER zeigt die Zeitungsseiten von damals.
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Von wk

„Ein schönes Spiel soll den Abschluß bilden", hoffte das Stadionblatt des MSV Duisburg, doch die Hoffnung blieb unerfüllt. Der Saisonausklang der Bremer Bundesliga-Kicker Im Duisburger Wedau-Stadion geriet vielmehr den Umständen entsprechend, und die waren nicht gerade leistungsfördernd: Vor lustloser Kulisse und bei hochsommerlichen Temperaturen fällt das Kämpfen schwer, wenn nichts mehr auf dem Spiel steht. Hinterher fiel das Modewort von der „Motivation", und in der Tat dürfte der Anreiz für die Bremer noch geringer gewesen sein als für ihre Gastgeber. Denn erstmals seit Monaten spielte der MSV ohne Abstiegsangst, das eigene Publikum war auf „Ende gut, alles gut" eingestimmt. In der Fremde hingegen verliert es sich ungenierter, und so unterlag der SV Werder schließlich 1:3, was im Duisburger Vorstand — so war hinterher zu hören — jedoch nicht für ungetrübte Freude sorgte: In der Überzeugung, am letzten Spieltag noch gegen den Abstieg kämpfen zu müssen, hatte das Präsidium allzu voreilig die Siegprämie für die Partie gegen Werder beträchtlich erhöht...

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