Werder-Profis in den Nationalteams Sieg für Sokratis - Pleite für Pizarro

Bremen. Von Werder Bremens Nationalspielern hatte am Dienstag nur Sokratis Papastathopoulos richtig Grund zum Jubeln. Claudio Pizarros Tor hat am Ende für Peru nicht zum einem Punktgewinn in Chile gereicht.
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Bremen. Von Werder Bremens Nationalspielern hatte am Dienstag nur Sokratis Papastathopoulos richtig Grund zum Jubeln. Der Innenverteidiger schaffte durch einen knappen 2:1-Erfolg in Georgien die EM-Qualifikation mit Griechenland. In Gruppe F setzten sich die Griechen als Tabellenführer vor Kroatien durch, das in die Play-offs muss. Sokratis spielte über 90 Minuten durch.

Zwar erlebte auch Tim Wiesemit dem deutschen Team einen klaren 3:1-Sieg gegen Belgien, das allerdings von der Tribüne aus. Beim zehnten Erfolg im zehnten Qualifikationsspiel der Gruppe A saß Hannovers Ron-Robert Zieler als Ersatzkeeper auf der Bank.

Nicht auf der Tribüne, aber auf der Ersatzbank saß Mehmet Ekicibeim türkischen 1:0-Zittersieg gegen Aserbaidschan. Immerhin durfte der Werder-Spielmacher sich am Ende über die erfolgreiche Qualifikation für die Play-offs freuen - die Türkei wurde in Gruppe A Zweiter hinter Deutschland.

Ernüchternd endete die EM-Qualifikation für Sebastian Prödlund Marko Arnautovic. Beide Werder-Profis standen beim enttäuschenden 0:0 zum Abschluss in Kasachstan in der österreichischen Startelf, am Ende landete das Team nur auf Rang vier in der "deutschen" Gruppe A. Prödl spielte durch, Arnautovic wurde in der Schlussphase ausgewechselt.

Claudio Pizarrokonnte beim Spiel von Peru in Santiago de Chile zwar ein Tor bejubeln, am Ende herrschte aber Tristesse beim Werder-Stürmer. Peru unterlag in der südamerikanischen WM-Qualifikation Chile mit 2:4, Kapitän Pizarro traf dabei nach einer Stunde zum zwischenzeitlichen 2:3. Mit drei Punkten nach zwei Spielen liegt Peru in der noch wenig aussagekräftigen Tabelle im Mittelfeld.

Ignjovski und Hartherz punkten

In der Qualifikation für die U21-Europameisterschaft kam Serbien mit Werder-Profi Alexander Ignjovskinur zu einem 0:0 gegen Dänemark. Zwar führt Serbien seine Quali-Gruppe mit nun acht Punkten aus vier Spielen an, doch hat Dänemark bei einem Spiel weniger schon sieben Zähler auf dem Konto. Ignjovski spielte auf der linken Außenbahn über 90 Minuten durch.

Eine beachtliche Aufholjagd legte Florian Hartherzmit der deutschen U19-Auswahl hin. Aus einem 0:3-Pausenrückstand machte das Team noch ein 3:3-Unentschieden, Linksverteidiger Hartherz war dabei über die komplette Spielzeit im Einsatz. Mit sieben Punkten aus den drei Spielen hat sich die U19 souverän für die Eliterunde der EM-Qualifikation qualifiziert. (bb)

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