Neuer Job für Ex-Werder-Trainer

Skripnik übernimmt FC Riga

Im September 2016 musste er als Werder-Trainer gehen, fast zwei Jahre später hat Viktor Skripnik einen neuen Job. Er wurde am Donnerstag beim lettischen Erstligisten FC Riga offiziell vorgestellt.
05.07.2018, 18:56
Lesedauer: 1 Min
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Von (mw)
Skripnik übernimmt FC Riga
nordphoto

Trainer war er schon lange nicht mehr, doch Viktor Skripniks Vertrag bei Werder lief erst Ende Juni aus. Jetzt hat der 48-Jährige schon einen neuen Verein gefunden: den FC Riga, aktuell Tabellenzweiter der lettischen Liga. Der Klub gab die Verpflichtung am Donnerstagnachmittag bekannt. Skripnik habe einen langfristigen Vertrag unterschrieben, teilte der FC Riga mit, nannte aber keine genaue Laufzeit.

Zuletzt hatte es schon Gerüchte um Skripnik und Riga gegeben, die sich nun also bestätigten. In Lettland läuft die Saison trotz der Fußball-Weltmeisterschaft. Gespielt wird von März bis November. Riga holte 28 Punkte aus 14 Partien und liegt auf Rang zwei. Derzeit sieht es also ganz gut aus. Nach einem schwachen Saisonstart hatte der Klub allerdings seinen Cheftrainer Goci Sedloskis entlassen. Mihails Konevs betreute das Team seitdem interimsweise, und Riga suchte einen dauerhaften Nachfolger für Sedloskis, den der Verein nun mit Skripnik gefunden hat. Für den Ex-Bremer dürfte auch gesprochen haben, dass im Kader drei Ukrainer stehen.

Bei Werder war Skripnik zunächst Spieler, holte das Double 2004 und stieg nach der aktiven Karriere vom Nachwuchs- zum Bundesliga-Trainer auf. Anfangs lief es unter Skripniks Führung in der Saison 2014/15 gut. In der folgenden Spielzeit ging es dann bergab, doch Werder rettete sich am letzten Spieltag durch ein 1:0 gegen Frankfurt gerade noch vor dem Abstieg. Skripnik durfte somit erst einmal weitermachen, musste nach einem katastrophalen Beginn der Saison 2016/17 allerdings doch gehen. In Bremen hätte er nach Mein-Werder-Informationen jetzt als Nachwuchscoach wieder einsteigen können, doch der Ex-Profi entschied sich dagegen. Skripnik wollte lieber eine Profimannschaft trainieren. Nachdem sich ein Engagement bei Apollon Smyrnis zerschlug, weil der griechische Erstligist stattdessen den Ex-Bremer Valerien Ismael verpflichtete, kann der Ukrainer dies nun beim FC Riga tun.


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