Schmidt und Mbom sollen helfen So könnte Werder gegen Darmstadt 98 spielen

Drei Ausfälle in der Abwehr, dazu die Corona-Infektion bei Topstürmer Marvin Ducksch. Personell ist die Lage bei Werder Bremen aktuell angespannt. Auf diese Elf könnte Trainer Ole Werner gegen Darmstadt setzen.
18.03.2022, 19:20
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips

Gleich vier Stammkräfte fehlen dem SV Werder Bremen am Sonnabend im Spitzenspiel der Zweiten Liga gegen Darmstadt 98 – und damit auch jede Menge Erfahrung. Doch die meisten jungen Wilden werden sich trotzdem noch etwas gedulden müssen. Lediglich Manuel Mbom (22) dürfte in der Startelf stehen, für Eren Dinkci (20), Nick Woltemade (20) und Ilia Gruev (21) ist dort weiterhin kein Platz. Und Lars Lukas Mai (21) wird die Dreierkette nach seinem ganz schwachen Auftritt in Heidenheim sicher wieder verlassen müssen.

Aber wer verteidigt denn nun nach dem Ausfall von Ömer Toprak (32) und Marco Friedl (24) vor Keeper Jiri Pavlenka (29)? Als neuer Abwehrchef ist Milos Veljkovic (26) gesetzt, gemeinsam mit Nicolai Rapp (25/rechts) und Anthony Jung (30/links) wird der Serbe sehr wahrscheinlich die neue Dreierkette bilden. Jungs bisherigen Job als linker Außenverteidiger wird Felix Agu übernehmen. Der ist zwar auch erst 22 Jahre alt, aber war vor seiner Verletzung Stammspieler und musste dann dem erfahrenen Mitchell Weiser (27) den Vortritt lassen. Die Leihgabe aus Leverkusen fällt nun aber selbst aus, was Manuel Mbom zurück ins Spiel bringt. Der 22-Jährige hat unter Coach Ole Werner bislang nur einmal in der Startelf gestanden. 

Grundsätzlich könnte auch Christian Groß in die Abwehr rücken, würde dann aber als Sechser fehlen. Und dort hat der 33-Jährige mehr als überzeugt. Diese Baustelle dürfte Werner nicht auch noch aufmachen wollen. Schließlich muss der Trainer nach der Corona-Infektion von Marvin Ducksch (28) in der Offensive ebenfalls improvisieren. Romano Schmid (22/als Achter) und Niclas Füllkrug (29/als Mittelstürmer) haben ihre Plätze sicher – genauso wie Leonardo Bittencourt (28). Der neue Kapitän, der Toprak vertritt, könnte etwas nach vorne rutschen und so eine Art kleinen Ducksch geben, der um Füllkrug herumwuselt und ihn in Szene setzt.

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Dadurch wäre dann auf der Acht Platz für Niklas Schmidt (24), der sich nicht nur gut mit Schmid versteht, sondern auch Ducksch als Schütze der Standards ersetzen könnte. Zu Beginn der Saison hat das bei ihm bekanntlich ziemlich gut geklappt.

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