Mögliche Aufstellung So könnte Werder gegen Union Berlin spielen

Fast der gesamte Kader stand am Dienstag auf dem Trainingsplatz - Werder-Coach Ole Werner könnte also Veränderungen in der Startelf gegen Union Berlin vornehmen. Welcher Aufstellung wird er vertrauen?
24.01.2023, 19:49
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Von Malte Bürger

Immerhin ein paar lächelnde Münder waren dann doch zu sehen. Abwehrspieler Niklas Stark legte die letzten Meter bis zum Trainingsplatz ebenso fröhlich gestimmt zurück wie sein Coach Ole Werner. Ansonsten drückten die Gesichter der Profis des SV Werder Bremen aber vor allem eines aus: absolute Konzentration. Eine knappe halbe Stunde lang zeigten sich die Akteure am Dienstagvormittag der Öffentlichkeit, absolvierten neben ein paar Aufwärmübungen und dem obligatorischen Fünf-gegen-Zwei auch eine spielerische Einlage auf dem Kleinfeld. Danach beorderte Werner seine Mannschaft zurück ins Weserstadion, wo hinter verschlossenen Türen die Fortsetzung der Vorbereitung auf das Hinrunden-Finale gegen Union Berlin (Mittwoch, 20.30 Uhr) in Angriff genommen wurde. Doch welcher Aufstellung wird der Coach dabei vertrauen?

In personeller Hinsicht hat sich bei Werder im Vergleich zum vergangenen Wochenende nichts verändert. Romano Schmid fehlt weiterhin wegen seiner Innenbandverletzung im Knie, Felix Agu setzt aufgrund seiner Probleme an der Patellasehne aus. Ansonsten stand der gesamte Bremer Kader am Dienstag auf dem Rasen, was zumindest in der Theorie die Chance für das Trainerteam bietet, ein paar Veränderungen in der Startelf vorzunehmen. Doch die Alternativen haben sich bislang nicht gerade aufgedrängt. Aber es gibt sie. Mittelfeldmann Jens Stage etwa ging bei der Abschlusseinheit recht forsch zu Werke, betrieb somit noch ein wenig Eigenwerbung. Ob es half? Grundsätzlich könnte seine körperbetonte Spielweise gegen die Berliner durchaus hilfreich sein, nur hat er diese Qualität bislang zu selten abgerufen. Erhält der Däne dennoch für die Acht den Zuschlag, dürfte das einen kleinen Dominoeffekt in Gang setzen. Der laufstarke Ilia Gruev könnte zurück auf die Sechserposition, für Christian Groß ginge es dagegen auf die Bank.

Auch in der Abwehrkette besteht die Gelegenheit zum Tausch. Zuletzt begann Niklas Stark neben Milos Veljkovic und Kapitän Marco Friedl. Mit Amos Pieper hofft jedoch ein Akteur auf die Rückkehr in die letzte Reihe, der dort in dieser Saison schon viele gute Partien gezeigt hat. Gut möglich also, dass Stark wieder weichen muss. Und sonst? Passiert noch was in der Offensive? Niclas Füllkrug ist im Sturm gesetzt, doch Marvin Ducksch ist keineswegs unantastbar. Mit Oliver Burke, Eren Dinkci und vielleicht sogar Niklas Schmidt gibt es drei frische Kräfte, die Ole Werner auf dieser Position bringen könnte. Doch der Trainer kündigte bereits an, dass er nur handeln will, wenn es ausdrücklich Sinn ergibt. „Es geht jetzt nicht darum, irgendwelche Zeichen zu setzen. Das wäre Aktionismus, der uns nicht gefällt und nicht weiterbringt“, betonte er. „Es geht für uns darum, die bestmögliche Mannschaft auf den Platz zu stellen.“ Änderungen wird es wohl trotzdem geben, das ließ Werner etwas verklausuliert durchblicken – weil er mögliche Wechsel schon im Vorfeld verteidigte. „Wenn der eine oder andere Spieler aus dem letzten Spiel nicht in der Startelf steht, bedeutet das nicht, dass er schuld daran ist, dass wir 1:7 in Köln verloren haben.“ 

Mögliche Aufstellung: Pavlenka - Weiser, Pieper, Veljkovic, Friedl, Jung, Gruev, Stage, Bittencourt, Ducksch, Füllkrug.

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