So könnte Werder spielen

Füllkrug und Selke sollen es richten

Gegen Bayer Leverkusen braucht Werder unbedingt Punkte im Abstiegskampf. Nach der guten Leistung im Pokal gibt es für Trainer Florian Kohfeldt nicht allzu viele Gründe, um sein Personal zu wechseln.
07.05.2021, 18:03
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Von Daniel Cottäus
Füllkrug und Selke sollen es richten

Niclas Füllkrug dürfte auch gegen Leverkusen wieder von Beginn an spielen.

nordphoto GmbH / gumzmedia

Werder Bremens Leistung während des DFB-Pokal-Halbfinals gegen RB Leipzig ist hinlänglich beschrieben und zurecht gelobt worden, schließlich hatten die Spieler die zuvor eingeforderte Reaktion auf dem Platz gezeigt und sich als eingeschworene, verbissen kämpfende Gemeinschaft präsentiert. Was wiederum ein Argument dafür sein könnte, dass Trainer Florian Kohfeldt an seiner Startaufstellung vor dem so immens wichtigen Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) nicht allzu viel ändern wird.

Da sich die Hoffnung auf eine Rückkehr von Abwehrchef Ömer Toprak nach dessen Rückschlag in der Reha zerschlagen hat, dürfte Kohfeldt in der Defensive auf dieselbe Formation setzen wie schon im Pokal. Heißt: Auf eine Viererkette, die (von rechts nach links) aus Theodor Gebre Selassie, Milos Veljkovic, Niklas Moisander und Ludwig Augustinsson besteht. Bei Marco Friedl dürfte es nach seiner Prellung am Beckenkamm noch nicht wieder für die erste Elf reichen.

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Im Mittelfeld wird wohl Manuel Mbom nach seiner im Pokalspiel erlittenen Innenbandzerrung im Knie zwangsläufig aus der Startelf fliegen. Als erster Anwärter auf den Platz an der Seite von Maximilian Eggestein gilt Kevin Möhwald, der gegen Leipzig als Joker ins Spiel gekommen war. Genauso wie Torschütze Leonardo Bittencourt, der sich ebenfalls Hoffnungen machen darf. Christian Groß dürfte nach seiner starken Leistung im Pokal auch gegen Leverkusen als Sechser gesetzt sein.

Vorne spricht vieles dafür, dass Kohfeldt wieder auf das Sturm-Duo Davie Selke/Niclas Füllkrug vertraut. „Sie bringen eine enorme körperliche Präsenz auf den Platz, die wir in anderen Kombinationen nicht haben“, lobte der Trainer während der Pressekonferenz vor dem Spiel. Als dritte Kraft in vorderster Reihe ist Josh Sargent ohnehin gesetzt, sodass Milot Rashica nach auskurierten muskulären Problemen nur die Rolle als Joker bleiben dürfte.

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