Werder gegen Würzburg So könnten sie spielen

18 Spieler im Kader, elf Positionen zu besetzen. Wie könnte die Anfangsformation gegen die Würzburger Kickers aussehen?
11.08.2017, 19:36
Lesedauer: 2 Min
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Von Patrick Hoffmann

Endlich geht es los. Sechs Wochen Vorbereitung haben ein Ende, es wird wieder ernst. Mit dem DFB-Pokalspiel gegen die Würzburger Kickers startet Werder in die neue Saison. Aber wen lässt Trainer Alexander Nouri spielen? Wer hat sich für die Startelf empfohlen? Ein Überblick.

Tor: Wie gut ist Jiri Pavlenka? Das bleibt auch nach sechs Wochen Vorbereitung die große Frage. In den Testspielen hatte der tschechische Neuzugang gute Momente (wie beim Telekom-Cup gegen Mönchengladbach), aber auch schwache (wie gegen den FC Valencia). Klar ist: Pavlenka benötigt noch Zeit. Und er muss an seinen fußballerischen Defiziten arbeiten.

Abwehr: Nouri setzt nach der erfolgreichen Rückrunde 2016/2017 weiter auf eine Dreierkette, hält sich aber auch die Option mit vier Abwehrspielern offen. Der Ausfall von Abwehrchef Niklas Moisander bis Oktober wiegt allerdings schwer. Neben den gesetzten Lamine Sané und Milos Veljkovic wird nun Robert Bauer seine Chance bekommen. Bei der Generalprobe gegen Valenica hat der gelernte Außenverteidiger überzeugt. „Mit Robert auf der rechten Innenverteidigerposition haben wir gegen Valencia einen Spieler gesehen, der diese Position sehr, sehr gut interpretiert und gut gespielt hat“, sagt Nouri. Für Luca Caldirola bleibt also vorerst nur ein Platz auf der Bank.

Mittelfeld: Auf der linken Außenbahn ist Neuzugang Ludwig Augustinsson gesetzt. Der Schwede hat vom ersten Tag an überzeugt, läuft unermüdlich auf und ab und schlägt präzise Flanken – genau nach so einem Spieler haben die Bremer lange gesucht. Auf der rechten Außenbahn ist der Zweikampf zwischen Theodor Gebre Selassie und Bauer vorerst unterbrochen, weil Bauer in der Abwehr aushilft. Im defensiven Mittelfeld hat Maximilian Eggestein die Nase vorn. „Er hat sich in der letzten Saison schon sehr gut entwickelt“, sagt Nouri, „und wir trauen ihm in dieser Saison weitere Schritte zu.“ Auf der doppelt zu besetzenden Achterposition ist Thomas Delaney gesetzt, neben ihm wird in Abwesenheit des verletzten Kapitäns Zlatko Junuzovic wohl Jerôme Gondorf zum Einsatz kommen.

Sturm: Das Traumduo Max Kruse/Fin Bartels kann im Pokal nicht zusammen spielen – weil Bartels nach seiner Roten Karte beim Pokal-Aus gegen Lotte vor einem Jahr noch gesperrt ist. Für ihn wird Florian Kainz in die Startelf rücken – weil er laut Nouri „ein ähnlicher Spielertyp wie Fin ist“, eine Bartels-Kopie sozusagen. Aron Johannsson spielt keine Rolle mehr, Yuning Zhang ist noch nicht so weit – und Johannes Eggestein offenbar nicht der geeignete Partner für Kruse in einer Doppelspitze.

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