2:1-Heimsieg "Heute überwiegend glücklich": Stimmen zum Werder-Sieg gegen Schalke

Werder Bremen gewinnt gegen Schalke 04 nach Toren von Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch mit 2:1 (1:0) - und hat nach 13 Bundesliga-Spieltagen 21 Punkte auf dem Konto. Die Stimmen zum Spiel.
06.11.2022, 08:19
Lesedauer: 3 Min
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Von Timo Stroemer

Ole Werner (Trainer SV Werder Bremen): „Heute bin ich überwiegend glücklich: Eins vorneweg: 21 Punkte sind zu diesem Zeitpunkt der Saison für uns sensationell – das ist eine überragende Leistung der Mannschaft. Im Spiel heute waren wir aber nicht an unserem Leistungsmaximum. Und Schalke hat ein gutes Spiel gemacht. Wir sind sehr glücklich über die Punkte, die sehr wichtig für uns sind, aber die Leistung war sicherlich ausbaufähig. In den ersten 15 Minuten sind wir überhaupt nicht richtig ins Spiel gekommen und hatten Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten. Das hatte etwas mit Intensität und Zweikampfführung zu tun – wir haben die Bälle viel zu schnell im Gegenpressing verloren. In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen umgestellt und es besser gemacht. Wir haben heute unsere wenigen Chancen genutzt, um uns auf die Siegerstraße zu bringen.“

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Mitchell Weiser (bereitete beide Tore für Werder Bremen vor): „Ich fand Schalke heute ehrlich gesagt sehr gut. Die Schalker haben sehr viele lange Bälle am Anfang gespielt, da war das mit deren großen Spielern vorne drin nicht einfach. Aber auch wenn sie dann versucht haben, den Ball laufen zu lassen, haben sie es wirklich gut gemacht. Wir haben versucht, Lösungen zu finden und die ganz brenzligen Situationen gut verteidigt. Darauf kommt es auch an, dass du weiter alles versuchst, auch wenn nicht alles klappt. Dafür wurden wir am Ende auch belohnt. Ob das Thema Abstiegskampf schon vom Tisch ist, weiß ich nicht. Ich gucke jetzt nicht auf die Tabelle. Ich glaube das geht bis zum 34. Spieltag und dann werden wir sehen, wo wir stehen.“

"Ein bisschen schummerig und komisch" 

Niclas Füllkrug (musste in der 59. Minute verletzt vom Feld): „Die Schalker haben es so ein bisschen als ihr Stilmittel ausgemacht, mir immer mal wieder in den Rücken reinzugehen. Als ich ein Knie in den Rücken bekommen habe, ist mir ein bisschen schummerig und komisch geworden. Dann kam die Wade und die Achillessehne dazu - so ist das, dann macht die ganze Kette zu und dann bin ich raus. Ich würde mich freuen, gegen die Bayern spielen zu können. Hoffentlich geht es schnell, aber heute sieht es noch nicht so top aus.“

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Marco Friedl (Werder-Kapitän): Ja, es war nicht unser bestes Spiel, ich muss den Schalkern ein großes Kompliment aussprechen. Die haben das wirklich sehr gut gemacht, speziell defensiv standen die Schalker extrem stabil. Insbesondere am Anfang hatten wir große Probleme, wenig Zugriff, die zweiten Bälle waren fast alle bei Schalke und wir konnten froh sein, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Dann haben wir uns ein bisschen gefangen und für den Rest der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Die Führung haben wir uns dann ein bisschen erarbeitet und am Ende ist es auch egal, wie du die Spiele gewinnst, Hauptsache du gewinnst sie. Der Sieg ist hart erkämpft. Es spricht für uns, dass wir die Punkte hierbehalten haben, auch wenn wir nicht unser bestes Spiel gemacht haben.“

Ilia Gruev (Werder-Profi): „Fühlt sich super an, wir haben wieder gezeigt, dass wir mit Rückschlägen umgehen können. Wir haben aber überhaupt nicht gut begonnen, waren überhaupt nicht im Spiel und die ersten 15 bis 20 Minuten haben komplett Schalke gehört. Danach wurden wir ein bisschen besser. Wir machen das 1:0, ein super Angriff über Mitch, und dann machen wir ein ganz wichtiges 2:0. Es wurde hinten raus noch mal eng und es war nicht unsere beste Leistung. Umso wichtiger ist es aber, dass du diese Spiele gewinnst.“

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Thomas Reis (Trainer FC Schalke 04): „Ich fand, dass die Mannschaft von Beginn an sehr aktiv war. Dann machst du ein Tor, das durch eine Abseitsstellung aberkannt wird. Dann haben wir eine Unachtsamkeit, wo du nicht den richtigen Zugriff bekommst und auf einmal steht es 0:1. In der zweiten Halbzeit haben wir noch mal alles investiert. Ich habe heute eine Entwicklung gesehen, trotzdem ist die Niederlage sehr schmerzhaft.“

Mit Material von Sky und Werder.de.

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