Kohfeldt freut sich über Füllkrug

Stück für Stück zurück

Sein Topniveau hat Niclas Füllkrug noch nicht wieder erreicht, doch allzu lang soll das nicht mehr dauern. Trainer Florian Kohfeldt ist sogar überrascht, welch schnelle Fortschritte der Angreifer macht.
19.08.2019, 08:23
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Von Malte Bürger
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Es war im ganzen Trubel um das Pokalspiel und die Pizarro-Party fast ein wenig untergegangen: Den ersten Treffer des Peruaners bereitete Niclas Füllkrug mit einem schönen Solo gegen den SV Atlas Delmenhorst vor. Es liegt in der Natur der Sache, dass hinterher vornehmlich über andere Personen gesprochen wurde - wenn Werders Sommertransfer allerdings derart auffällig weiterspielt, dürfte künftig auch der Name Niclas Füllkrug wieder häufiger zu hören sein.

Dessen Trainer Florian Kohfeldt ist jedenfalls richtig zufrieden mit der Entwicklung des Ex-Hannoveraners. „Er ist deutlich weiter, als ich es Ende Juni für möglich gehalten hätte“, sagte Kohfeldt, der erst kürzlich erklärt hatte, dass beim Auftakt gegen Fortuna Düsseldorf (Sonnabend, 15.30 Uhr) wohl eher Josh Sargent und nicht Niclas Füllkrug stürmen werde. Nun ist das Rennen wieder etwas offener, wenngleich Werders Coach auch weiterhin betonte, dass für den Angreifer wohl noch nicht über die gesamten 90 Minuten gehen werde. „Er war einfach sehr lange raus aus dem Wettkampf und aus dem Mannschaftsverbund“, sagte Kohfeldt, „aber er ist auf jeden Fall schon in einem Zustand, in dem ich ihm Tore zutraue und in dem er einen großen Wert für die Mannschaft hat.“

Einen Wettlauf mit der Zeit gebe es, laut Kohfeldt, jedenfalls nicht. Im Gegenteil: Mit Geduld soll Füllkrug Stück für Stück zu alter Stärke finden. Und zwar aus gutem Grund. „Die Saison ist lang. Wir werden Niclas brauchen“, sagte er. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Vorbereitung ist übrigens, dass das Knie des Angreifers nach dem vorherigen Knorpelschaden die Belastungen gut wegstecke. „Damit ist alles in Ordnung“, sagte Kohfeldt.

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