Tickets für letztes Spiel Werder warnt Fans vor Schwarzmarkt

Im letzten Saisonspiel kann Werder gegen Regensburg den Aufstieg in die 1.Bundesliga perfekt machen. Die Partie gilt als ausverkauft - und Werder warnt vor Ticketangeboten auf dem Schwarzmarkt.
10.05.2022, 16:03
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips

Der SV Werder Bremen kann am Sonntag im Heimspiel gegen Jahn Regensburg den Aufstieg perfekt machen – und das Interesse an dieser Partie ist gigantisch. „Wir hätten das Wohninvest Weserstadion zwei Mal vollmachen können“, sagt Mediendirektor Christoph Pieper im Gespräch mit unserer Deichstube. Die Partie gilt zwar als ausverkauft, trotzdem tauchen immer wieder Ticketangebote auf – bei Ebay(-Kleinanzeigen), Viagogo oder anderen Formen des Schwarzmarkts.

Schon lange versucht Werder, dieses Geschäft einzudämmen, um seine Kunden zu schützen. „Wir raten dringend vom Kauf auf diesen Plattformen ab, denn es kann sein, dass man mit diesen Tickets nicht ins Stadion kommt“, warnt Pieper. Der Club schaut sich sogar selbst aktiv auf diesen Plattformen um und sperrt Tickets, falls sie dort zu deutlich überhöhten Preisen angeboten werden. Denn das ist verboten. 

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Das gilt nicht für eine Weitergabe im Bekanntenkreis. Dazu bietet die Ticketbörse auf der Internetseite des Clubs eine Möglichkeit, die Eintrittskarten legal zu veräußern. Dann kann der Käufer auch sicher sein, wirklich ins Stadion und auf seinen Platz zu kommen. Bei Tickets vom Schwarzmarkt sieht das anders aus. Gerade die Print@home-Tickets können natürlich mehrfach ausgedruckt und auch mehrfach veräußert werden. Dann gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Der andere Kartenbesitzer wird es nicht durch die elektronische Kontrolle schaffen und muss draußen bleiben.

So wird es übrigens auch den Werder-Fans ergehen, die den Gäste-Bereich als ihre große Chance sehen. Dort sind noch viele Plätze frei, weil Jahn Regensburg nicht so viele Anhänger mitbringen wird. „Aus Sicherheitsgründen können wir dort aber keine Werder-Fans zulassen“, sagt Pieper. Und wer sich reingeschmuggelt hat und sich dann während des Spiels als Grün-Weißer outet, könnte Probleme mit den Ordnern bekommen und rausgebeten werden.

Draußen gibt es dann eher wenig zu sehen. Einige Kneipen im nahe gelegenen Viertel und in der Innenstadt werden zwar die Partie auf ihren Fernsehern zeigen, ein großes Public-Viewing ist in Bremen bislang aber nicht geplant.

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