Stimmen zum Werder-Remi Trainer Anfang: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht"

Der SV Werder Bremen hat auswärts beim Karlsruher SC ein gutes Spiel gezeigt, sich aber nicht belohnen können – trotz Überzahl nach einer Roten Karte für den KSC in der 57. Minute. Die Stimmen zum Spiel.
21.08.2021, 18:59
Lesedauer: 2 Min
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Von Timo Strömer

Markus Anfang (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir über Hofmann zwei, drei Kopfbälle zugelassen, da wussten wir, dass er so gefährlich wird. Selber hatten wir durch Romano (Schmid, d. Red.) alleine zwei Torchancen, wir hatten über Fülle (Füllkrug, d. Red.) zwei und über Rappo (Rapp, d. Red.) auch noch mal im Nachschuss. Der Ball ist nur nicht reingerutscht. Insgesamt ist der Punkt mehr als verdient, wir haben aber auch zwei Punkte verloren. Die Rote Karte hat dazu veranlasst, dass die Jungs ein bisschen hektisch geworden sind. Wir wollten unbedingt das Spiel gewinnen und haben den Ball oft zu überhastet reingespielt. Wir haben viele junge Spieler in unseren Reihen und ich finde die haben das ordentlich gemacht heute, auch wenn nicht immer alles gelingt. Wir müssen sie da unterstützen, die Jungs haben auf jeden Fall Potenzial."

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Marco Friedl (Verteidiger des SV Werder Bremen): „In der Anfangsphase haben wir uns ein bisschen schwergetan, aber ab der 10. Minute waren wir die deutlich bessere Mannschaft. Wir hatten unzählige Chancen, auch ich zum Schluss. Wir müssen ganz klar das Spiel gewinnen. „Nach der roten Karte sind wir zu verkrampft an die Sache herangegangen. Es war nicht ganz einfach und wir sind zu hektisch geworden."

Frank Baumann (Sportchef des SV Werder Bremen): „Grundsätzlich kann man schon sagen, dass die Mannschaft eine Reaktion gezeigt hat, dass sie alles reingeschmissen hat. Man hat die ersten zehn Minuten schon gemerkt, dass die Spieler noch ein bisschen verunsichert waren. Dann waren wir besser im Spiel drin, hatten gute Chancen. Wir sind auch gut aus der Halbzeit gekommen. Nach der Roten Karte haben wir das Spiel zwar kontrolliert, aber nicht mehr so die Überzeugung gehabt, nicht mehr die Klarheit gehabt. Da hat man gemerkt, dass wir eine junge Mannschaft sind und nicht diese Selbstsicherheit haben, einen Gegner mit zehn Mann auszuspielen. Wir müssen hart arbeiten. Es wird auch immer mal wieder Fehler geben, das ist bei so einer jungen Mannschaft normal. Uns fehlen im Moment verletzungsbedingt viele erfahrene Spieler wie Pavlenka, Toprak, Bittencourt und Möhwald, da müssen wir hoffen, dass die Jungs schnell wieder zurückkommen, damit sie die jungen Spieler auf dem Platz leiten können."

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Christian Eichner (KSC-Trainer): „Wenn man das gesamte Spiel betrachtet, mit der Entwicklung, ist das Glas heute sicherlich halbvoll. Ich habe vor dem Spiel eine Mannschaftsleistung gefordert, die hat die Mannschaft geliefert. Wir hätten das gerne ein paar Bereiche weiter nach vorne geschoben im Laufe des Spiels, aber das gehört zu dem Spiel dazu.“

Niclas Füllkrug (Werder-Stürmer): „Bis zum Sechzehner sah das immer sehr gut aus, aber im Abschluss klappt es im Moment noch nicht so richtig. Auch wenn es positiv ist, dass wir zu Null gegen eine gute Zweitligamannschaft gespielt haben, müssen wir im Abschluss zwingender sein. Ich werde nicht aufgeben und versuchen, das als Herausforderung zu sehen.“

*Mit Material von Sky und Werder.de

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