Schwere Unwetter in der Türkei

Trainingslager der U23 und U19 fällt aus

Werders U23 und U19 saßen bereits am Flughafen in Hannover, um ins Trainingslager in die Türkei zu reisen. Doch aufgrund schwerer Unwetter in der Region um Antalya haben sie ihren Trip doch noch abgebrochen.
27.01.2019, 15:21
Lesedauer: 1 Min
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Von mw

Vom 26. Januar bis 2. Februar wollten sich Werders U23 und U19 im türkischen Belek auf die restliche Saison vorbereiten. Nun hat ihnen das Wetter vor Ort einen Strich durch die Rechnung gemacht: Der Flug von Hannover nach Antalya wurde gecancelt. Dort hatten schwere Regenfälle und heftige Winde teils erhebliche Schäden verursacht. Inzwischen steht fest: Der Bremer Nachwuchs bleibt in der Heimat und unternimmt keinen neuen Versuch eines Fluges Richtung Südosteuropa. Das bestätigte Werders Technischer Direktor Thomas Schaaf am Sonntag. „Das ist wirklich schade, aber es hätte einfach keinen Sinn gemacht“, sagte er. „Wir hätten bestimmt drei Trainingstage komplett streichen müssen.“

Der Trip an sich war durchaus umstritten. In den vergangenen Jahren hatten sich die Vereine mehr und mehr gegen die Türkei als Ziel für ihre Trainingslager entschieden. „Wir wissen, dass die politischen Verhältnisse kritikwürdig sind und distanzieren uns davon", hatte Mediendirektor Michael Rudolph auf Nachfrage gesagt. „Wir sind aber überzeugt, dass der Aufenthalt unserer Ausbildungsteams aus unserer Sicht keine Bühne bietet, um einen solchen Besuch öffentlichkeitswirksam zu missbrauchen.“ Zudem seien die Aspekte Wirtschaftlichkeit, Infrastruktur, Sicherheitslage und politische Situation berücksichtigt und abgewogen worden.

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