Deadline-Day Transfers: Fritz erklärt, warum bei Werder wohl nichts mehr passiert

Noch kann Werder Bremen sich mit neuen Spielern für die Bundesliga-Saison verstärken. Clemens Fritz, Leiter Profifußball und Scouting, hält das zwar für unwahrscheinlich – die Augen behält er dennoch offen.
17.08.2022, 15:42
Lesedauer: 1 Min
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Von Mario Nagel

Sechs Neuzugänge hat der SV Werder Bremen in diesem Sommer verpflichtet. Dass noch ein weiterer Spieler zum Ende der Transferphase dazukommt, hält Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball und Scouting, für unwahrscheinlich. „Wir scouten natürlich weiter, beschäftigen uns mit Spielern und wollen auch vorbereitet sein. Man weiß ja nie, was passiert. Von daher ist es unsere Pflicht, als Scoutingabteilung auf alle möglichen Eventualitäten vorbereitet zu sein. Ich gehe aber nicht davon aus, dass solch ein Fall eintreten wird“, sagt Fritz mit Blick auf weitere Transfers. 

Kurz nach dem feststehenden Bundesliga-Aufstieg hatte Werder kräftig zugeschlagen und in kürzester Zeit Niklas Stark, Amos Pieper und Jens Stage verpflichtet. Mit ein wenig Verzögerung schlossen sich auch Oliver Burke und Lee Buchanan dem Club an. Schon im Frühjahr war die Verpflichtung von Dikeni Salifou bekannt gegeben worden. Auch das könnte neben dem klammen Geldbeutel ein Grund dafür sein, warum es bei den Bremern in diesem Jahr gegen Ende der Transferphase etwas ruhiger zugeht. "Die Berater, die ihre Hausaufgaben machen, wissen den Ist-Stand bei Werder Bremen ganz gut einzuschätzen", sagte Fritz. Man sei nach wie vor in vielen Gesprächen und „natürlich rufen nach wie vor Berater an, aber die angebotenen Spieler sind weniger geworden.“

Komplett ausschließen wollte Fritz weitere Transfer-Aktivitäten bei Werder Bremen aber nicht. „Das Transferfenster ist noch zwei Wochen offen, von daher ist es jetzt nicht so, dass wir alles abblocken“, so der 41-Jährige. In den vergangenen Jahren hatten die Grün-Weißen häufig an den letzten Tagen der Transferphase zugeschlagen. Die Liste der Spieler, die Werder am sogenannten Deadline-Day – dem letzten Transfer-Tag – verpflichtete, ist lang: In der Vorsaison wechselte Mitchell Weiser erst auf den letzten Drücker auf Leihbasis von Bayer Leverkusen an die Weser, zuvor taten es ihm unter anderem Milot Rashica, Nuri Sahin (beide 2018) und Serge Gnabry (2016) gleich.

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