Vor Abreise ins Trainingslager Werder hofft auf neue Spieler im Zillertal

Anthony Jung und Nicolai Rapp sind bisher die einzigen Neuzugänge bei Werder. „Wir hätten noch ein paar Betten im Hotel frei“, sagt Clemens Fritz vor der Abreise ins Trainingslager im Zillertal.
30.06.2021, 18:14
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Von Daniel Cottäus

In Anthony Jung und Nicolai Rapp werden am Donnerstagmittag natürlich auch die beiden bisher einzigen Neuzugänge mit im Flieger sitzen, wenn sich Werder Bremen auf den Weg ins Trainingslager im Zillertal macht. Während des achttägigen Aufenthalts in Österreich ist es dann nicht ausgeschlossen, dass das Duo Gesellschaft bekommt, heißt: dass weitere neue Spieler zur Mannschaft stoßen. „Wir hätten noch ein paar Betten im Hotel frei“, sagt Clemens Fritz, Werders „Leiter Profifußball“, mit einem Schmunzeln – und erklärt: „Es ist ja kein Geheimnis, dass bei uns noch ein bisschen was passieren kann, dass der eine oder andere Spieler gehen und andere dafür kommen könnten.“

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Im vergangenen Sommer, das nur zur Erinnerung, hatte es direkt zum Auftakt der Bremer Zillertal-Zeit einen Transfer zu vermelden gegeben. Werder war kaum vor Ort angekommen, da war das Leihgeschäft von Tahith Chong mit Manchester United perfekt. Umgehend reiste der Spieler seiner neuen Mannschaft nach, um die Kollegen schnellstmöglich kennenlernen zu können. Am Ende war der Chong-Deal zwar nicht von Erfolg gekrönt (Werder und Spieler beendeten die Leihe sogar vorzeitig im Winter), doch gegen einen ähnlich frühen Zillertal-Transfer wie damals beim Niederländer hätten sie bei Werder grundsätzlich nichts.

Bisher, so Fritz, sei der Transfermarkt aber noch gar nicht richtig angesprungen. „Wir hoffen, dass es nicht erst im August passiert, weil es natürlich für unseren Trainer eine schwierige Situation ist“, sagt der Ex-Profi über Markus Anfang. Der neue Chefcoach kann immer noch höchstens erahnen, wie sein fertiges Team einmal aussehen wird. Werders Problem: Erstmal müssen Profis gehen, bevor neue kommen können, was Fritz mit folgendem Beispiel erklärt: „Wir können nicht einen Stürmer verpflichten, wenn wir so wie aktuell vier Stürmer unter Vertrag haben. Dann kann es schnell passieren, dass wir zu viele Spieler im Kader haben. Das ist der schmale Grat, auf dem wir uns aktuell bewegen.“ 
 

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