Verrückter Tag für die U21-Nationalspieler Schmid trifft, Mbom fliegt

Gleich vier Werder-Profis waren für die U21 ihres Landes im Einsatz. Während Romano Schmid gleich doppelt traf, sah Manuel Mbom früh die Rote Karte.
12.11.2021, 21:14
Lesedauer: 2 Min
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Von Björn Knips

Unterschiedlicher hätte der Abend für die U21-Nationalspieler des SV Werder Bremen in der EM-Qualifikation kaum laufen können. Während Romano Schmid beim 3:0-Sieg der Österreicher in Aserbaidschan  gleich zwei Treffer erzielte, flog Manuel Mbom bei der 0:4-Schlappe der DFB-Auswahl in Polen schon früh vom Platz. Werder-Kollege Lars Lukas Mai spielte durch. Genauso wie der Bremer Ilia Gruev für Bulgarien bei der 1:3-Niederlage in den Niederlanden.

Schmid hatte mit seinem Team leichtes Spiel in Baku. Die Gäste kontrollierten die Partie, mussten allerdings bis zur 42. Minute auf die Führung durch Emanuel Aiwu  warten. In der Folgezeit vergaben die Österreicher zahlreiche Chancen, auch Schmid wollte wie bei Werder kein Treffer gelingen. Doch dann schnappte sich der Bremer nach einem Elfmeterpfiff den Ball und erzielte das 2:0 (72.). Sein Bann war offenbar gebrochen, nur fünf Minuten später markierte er mit einem Fernschuss das 3:0.  In der Gruppe A belegt Österreich nun Platz zwei hinter Kroatien, dem nächsten Gegner am Dienstag.

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Für Mbom und sein Team war es ein Abend zum Vergessen. Nach nur 14 Minuten lagen die Deutschen in Polen mit 0:3 hinten. Adrian Benedyczak (5./12.) und Michal Skoras (14.) hatten für die Gastgeber getroffen. Vor dem dritten Tor war allerdings ein Foulspiel an Mbom nicht geahndet worden.  Für den Bremer kam es noch schlimmer: Wegen einer Notbremse an Benedyczak flog der Werder-Profi schon nach 16 Minuten mit der Roten Karte im Gepäck vom Platz. Vielleicht hätte er seinem Bremer Teamkollegen Lars Lukas Mai vertrauen sollen, der den polnischen Angreifer möglicherweise noch eingeholt hätte. In Unterzahl kassierten die Deutschen zumindest nur noch das 0:4 von Kacper Kozlowski kurz vor Schluss. Trotz der Niederlage bleibt die DFB-Auswahl Tabellenführer der Gruppe B. Am Dienstag geht es mit dem Heimspiel gegen San Marino weiter.

Für Gruev und seine Bulgaren hatte der Abend in den Niederlanden sehr gut begonnen, nach 19 Minuten gelang Martin Minchev die Führung. Doch Ian Maatsen (38.) und Joshua Zirkzee (46./90. Elfmeter) drehten mit ihren Toren die Partie. Gruev spielte durch. Als Tabellenfünfter der Gruppe E müssen die Bulgaren am Dienstag unbedingt gegen die Republik Moldau gewinnen, um noch eine Chance auf die Teilnahme an der EM zu haben.

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