"Faszination Fankurve" zum Frankfurt-Spiel Ultras positionieren sich gegen Rechts

Nach den fremdenfeindlichen Krawallen von Chemnitz haben einige Werder-Fans Stellung bezogen: Im Frankfurter Gästeblock meldeten sich die Ultras der "Caillera" deutlich zu Wort.
03.09.2018, 09:27
Lesedauer: 1 Min
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Von (mw)

Die rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz lassen auch die seit jeher politischen Fankurven der Liga nicht kalt. Besonders gilt das für die zum Bremer Gastspiel in Frankfurt mitgereisten Werder-Ultras: Wie "Faszination Fankurve" berichtet, hat die Fangruppe "Caillera" am Rande der Partie vom Sonnabend im Gästeblock mit einer Spruchbandaktion gegen rechte Gewalt in Deutschland Stellung bezogen.


Neben deutlichen Worten in Richtung des deutschen Staates, dem die Ultra-Gruppe indirekt Komplizenschaft vorwirft, erinnern einige separate Spruchbänder an Schauplätze rechter Gewalt neben Chemnitz: Von Rostock-Lichtenhagen, das 1992 tragische Berühmtheit aufgrund rassistischer Angriffe erlangte, über den linksautonom geprägten Leipziger Stadtteil Connewitz, der immer wieder zur Zielscheibe für Neonazis wird, Hoyerswerda, das besonders für fremdenfeindliche Ausschreitungen 1991 bekannt ist, und das erst 2015 wegen rechtsextremer Aufmärsche in die Schlagzeilen geratene Heidenau.

Hier geht es zum kompletten Artikel bei "Faszination Fankurve".

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