Bremer Erinnerungen an Schalke

Ungeliebter Pokalgegner

In der Liga gewann Werder in dieser Saison beide Spiele gegen Schalke, am Mittwoch (20.45 Uhr) geht es auch im DFB-Pokal gegen die Königsblauen. Die Historie spricht jedoch gegen den SVW.
02.04.2019, 09:36
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Ungeliebter Pokalgegner
Von Malte Bürger
Ungeliebter Pokalgegner
IMAGO

Werder hat Nachholbedarf. Zumindest dann, wenn es um Erfolgserlebnisse im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 geht. In der langen Historie des Wettbewerbs trafen beide Teams bislang sechsmal aufeinander, lediglich einen Sieg holten die Bremer dabei. Immerhin folgte danach der Titelgewinn. Ein Überblick.

25. Oktober 1936

Als der DFB-Pokal noch Tschammerpokal hieß, begegneten sich Werder und Schalke zum ersten Mal. Alexander Ziolkewitz traf früh für die Bremer, ehe Ernst Poertgen ausglich. Ein Eigentor von Otto Schweisfurth brachte Werder wieder nach vorn, doch Fritz Szepan sowie ein Doppelpack von Ernst Kuzorra und ein weiterer Poertgen-Treffer besiegelten das Aus durch ein 2:5 im Viertelfinale.

8. September 1940

Während des Zweiten Weltkrieges folgte das zweite Aufeinandertreffen, in Gelsenkirchen herrschten in der zweiten Runde noch klarere Verhältnisse als bei der vorherigen Premiere. Ernst Kalwitzki eröffnete den Torreigen, Herbert Burdenski (2), Bernhard Füller und Hans Tibulski schossen den 5:0-Endstand heraus.

25. Oktober 1942

Bis ins Halbfinale hatte sich Werder vorgespielt, ehe erneut auf Schalke Endstation war. Vor 20 000 Zuschauern besiegelten Ala Urban und Hermann Eppenhoff mit ihren Treffern das Bremer Aus, auch im dritten Anlauf hatte es somit nicht für einen Sieg gereicht.

8. April 1964

Ein Jahr später sollte Werder überraschend seinen ersten Meistertitel gewinnen, im DFB-Pokal gab es zuvor jedoch einmal mehr eine Pleite. Und dann auch noch in Runde eins. Manfred Berz und der spätere Bremer Klaus Matischak sorgten für einen 2:0-Auswärtserfolg der Schalker.

30. November 1990

Auf dem Weg zu Werders zweitem Pokaltriumph der Vereinsgeschichte war es dann tatsächlich so weit: Klaus Allofs, Uli Borowka und Wynton Rufer trafen beim 3:1 gegen die „Königsblauen“ im Achtelfinale, wodurch die lange Durststrecke trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs von Jürgen Luginger ein Ende fand.

19. April 2005

Das bis dato letzte Duell hatte es noch einmal in sich. Valerien Ismael glich die Schalker Führung von Ebbe Sand aus, in der Verlängerung trafen Tim Borowski und der Ex-Bremer Ailton. Beim Stand von 2:2 ging es ins Elfmeterschießen, das Werder nach Patzern von Paul Stalteri, Borowski und Fabian Ernst mit 4:5 verlor.

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