Unternehmer Schnitger will kandidieren

Nächster Anwärter auf Posten im Werder-Aufsichtsrat

Mit dem Bremer Unternehmer Alexander Schnitger gibt es einen neuen Kandidaten für den Werder-Aufsichtsrat. Am Sonntag endet die Bewerbungsfrist.
05.08.2021, 09:46
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus
Nächster Anwärter auf Posten im Werder-Aufsichtsrat

Am Sonntag endet die Bewerbungsfrist für den Werder-Aufsichtsrat.

Christian Walter

Am Sonntag fällt der Hammer, dann endet die Bewerbungsfrist für die Anwärter auf einen der vier freien Plätze im Aufsichtsrat des SV Werder Bremen, die während der Mitgliederversammlung am 5. September neu besetzt werden. Kurz vor Ablauf der Frist ist in Alexander Schnitger nun ein weiterer Bewerber bekannt geworden. Der Bremer Unternehmer hat die erforderlichen Unterlagen jüngst dem Wahlausschuss vorgelegt.

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Schnitger ist 36 Jahre alt und Mitgesellschafter der Bremer „Unternehmensgruppe Karl Geuther“, deren Firmen im Bereich Logistik und Handel tätig sind. Gegenüber der DeichStube bestätigte der gebürtige Bremer zwar seine Ambitionen auf einen Platz im Werder-Aufsichtsrat, wollte sich inhaltlich aber noch nicht zu seinen Plänen rund um den Verein äußern. Wenn der Wahlausschuss Schnitgers Unterlagen geprüft hat, dürfte er von dem Gremium angehört werden. Die benötigten 50 Unterstützer-Unterschriften von Vereinsmitgliedern hat er jedenfalls eingereicht, sodass er laut Satzung das Recht dazu hat, vor dem Wahlausschuss zu sprechen. Bei diesem Termin möchte Schnitger dann sein konkretes Programm für die Zukunft des Vereins vorstellen.

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Alexander Schnitger kandidiert für den Werder-Aufsichtsrat.

Foto: fr

Der Unternehmer gilt als gut vernetzt im Bremer Mittelstand – und trägt einen in der Hansestadt prominenten Namen. Sein Großvater, Artur Schnitger, war bis zu seinem Tod im Jahr 2005 ein außerordentlich engagierter Bürger und privater Förderer der Stadt. Insbesondere um den Stadtteil Oberneuland hat er sich dabei verdient gemacht. Zudem war Artur Schnitger Träger des Bundesverdienstkreuzes und lange als Honorarkonsul des Landes Peru tätig. Alexander Schnitger ist nach seinem Großvater benannt, trägt den Namen Artur als zweiten Vornamen.

Nachdem die Aufsichtsratsmitglieder Marco Bode, Kurt Zech, Andreas Hoetzel und Thomas Krohne angekündigt hatten, sich als Folge des Abstiegs aus der Bundesliga nicht mehr zur Wahl zu stellen, ist das Interesse an den vier frei werdenden Posten regelrecht explodiert. In den vergangenen Wochen hatten sich immer mehr Bewerber gemeldet, von über 30 Personen ist inzwischen die Rede. Einige davon waren zuletzt bereits an die Öffentlichkeit getreten, wie zum Beispiel Jörg Wontorra, Maria Yaiza Stüven Sanchez, Henning Lühr, Oliver Krieg, Frank Lenk oder Dirk Wintermann. Zudem soll Ex-Profi und -Trainer Benno Möhlmann ein Kandidat für den Werder-Aufsichtsrat sein.

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