Warnung vor Gruppengegner Veljkovic bei Serbiens WM-Generalprobe nur Zuschauer

Milos Veljkovic nimmt zum zweiten Mal für Serbien an einer Weltmeisterschaft teil. Während des 5:1-Testspielerfolges der Serben gegen Bahrain blieb der Verteidiger aber 90 Minuten lang auf der Bank.
19.11.2022, 12:03
Lesedauer: 2 Min
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Von mbü

Ein rotes Aufwärmshirt hatte Milos Veljkovic übergestreift, auf seiner weißen Hose prangte unübersehbar die Nummer fünf. Zum zweiten Mal wird der Vize-Kapitän des SV Werder Bremen für sein Heimatland Serbien an einer Weltmeisterschaft teilnehmen, nachdem vor vier Jahren beim Turnier in Russland die persönliche Premiere gelungen war. Die jetzige Generalprobe vor der Großveranstaltung in Katar (20. November bis 18. Dezember) erlebte Veljkovic allerdings nur als Zuschauer. Während des 5:1-Testspielerfolges der Serben gegen Bahrain blieb der Verteidiger 90 Minuten lang auf der Bank.

Schon nach acht Minuten hatte Dusan Tadic (Ajax Amsterdam) den Favoriten in Führung gebracht, doch Abdullah Yusuf gelang im heimischen Al-Muharraq-Stadion der zwischenzeitliche Ausgleich für die Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann deutlich. Erst traf erneut Kapitän Tadic (50.), dann legten Dusan Vlahovic (Juventus Turin/51.), Filip Duricic (Sampdoria Genua/87.) sowie der einstige Frankfurter Luka Jovic (AC Florenz/89.) nach. In die WM steigt Serbien am kommenden Donnerstag in der Gruppe G gegen Brasilien ein, es folgen Duelle mit Kamerun (28. November) und der Schweiz (2. Dezember).

Welche Rolle Veljkovic zukommt, ist unklar

Milos Veljkovic erinnert sich noch gut an den letzten WM-Vergleich mit den Brasilianern, schließlich stand er vor vier Jahren selbst auf dem Platz und zeigte trotz einer 0:2-Niederlage eine gute Leistung gegen die stets angriffslustigen Südamerikaner. Auch deshalb sagte der Werder-Profi jetzt in einem Interview bei „OneFootball“: „Im Offensivbereich von Brasilien gibt es viele Spieler, die in ihren jeweiligen Vereinen auffallen. Ich kann nicht nur einen nennen, weil sie alle gefährlich sind.“ Veljkovic forderte deshalb: „Wir müssen als Mannschaft verteidigen und unseren Fußballstil beibehalten, mutig mit dem Ball umgehen und nach vorne gehen. Sie haben großartige Spieler, aber ich denke, wenn wir in unserem Stil spielen und gut verteidigen, haben wir eine Chance.“

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Ob der Bremer dabei eine größere Rolle spielen wird, ist unklar, womöglich wird er zunächst erneut auf die Bank müssen. Bei Werder hatte Veljkovic zuletzt aufgrund von Achillessehnenproblemen gefehlt. Aber solch ein Turnier kann ja lang werden – und womöglich wird der Abwehrspieler, der in der Nations League noch regelmäßig auf dem Platz stand, dann so richtig gebraucht.  

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