So könnte Werder gegen Aue spielen Veljkovic ist zurück – Gruev in neuer Rolle?

Ole Werner steht vor seinem Debüt als Werder-Trainer. Er hat angekündigt, dabei auf Grundlagen aufbauen zu wollen – taktisch und wohl auch personell.
02.12.2021, 19:06
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus

Einerseits ist Ole Werner ein Trainer, der grundsätzlich für eine andere Grundordnung steht, als sie Werder Bremen zuletzt häufig gespielt hat. Andererseits hat der 33-Jährige aber bereits angekündigt, bei seiner Premiere auf der Bremer Bank auf jenen Grundlagen aufbauen zu wollen, die die Mannschaft bereits verinnerlicht hat. Was die Frage nach einer möglichen Werder-Aufstellung im Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue (Freitag, 18.30 Uhr) nicht eben leichter macht.

Während seiner Zeit bei Holstein Kiel hatte Werner vornehmlich auf ein 4-3-3-System gesetzt, und es ist sehr gut denkbar, dass ihm in Bremen perspektivisch Ähnliches vorschwebt. "Ich glaube, dass man damit viele gute Lösungen gegen ganz unterschiedliche gegnerische Grundordnungen spielen kann", sagte Werner am Donnerstag. Auf die Frage, wie weit er mit seiner Fußballidee während seiner ersten Woche in Bremen schon gekommen sei, antwortete er allerdings: "Erst einmal war es wichtig, die Jungs da abzuholen, wo sie gerade stehen."

Das spricht dafür, dass Werder gegen Aue wie zuletzt (das Brand-Experiment in Kiel einmal ausgenommen) wieder in einer 3-5-2-Formation beginnen wird. Torhüter Jiri Pavlenka ist dabei unter dem neuen Trainer gesetzt (Werner: "Da wird es keine große Überraschung geben"). Für die Dreierkette vor dem Tschechen bieten sich der wieder genesene Milos Veljkovic, Kapitän Ömer Toprak sowie Marco Friedl an, der den Vorzug vor Anthony Jung erhalten könnte.

Christian Groß könnte stattdessen im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. "Es ist wichtig, gerade in dieser Phase eine funktionierende Achse auf dem Platz zu haben mit Spielern, die Verantwortung tragen", sagte Werner, der vor diesem Hintergrund kaum auf Groß wird verzichten wollen. Ilia Gruev, der zuletzt als Sechser agiert hatte, könnte eine Reihe weiter nach vorne an die Seite von Leonardo Bittencourt rücken. 

Favoriten für die Positionen auf den Außenbahnen sind Felix Agu (rechts) und Romano Schmid (links). Eine Alternative dazu ist Mitchell Weiser, der nach seiner Quarantäne wieder zur Verfügung steht. Die Doppelspitze werden wohl erneut Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug bilden. Schließlich hatte das in den vergangenen Wochen ordentlich funktioniert.

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