Frankfurt hat Interesse Verlässt Kevin Möhwald Werder?

Kevin Möhwald denkt angeblich über einen Wechsel nach. Nach Informationen unserer Deichstube soll er auf der Liste von Eintracht Frankfurt stehen.
24.08.2021, 13:32
Lesedauer: 2 Min
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Von Björn Knips

Er war als einer der Führungsspieler beim SV Werder Bremen nach dem Abstieg eingeplant, doch bislang spielt Kevin Möhwald nur eine Nebenrolle. Bald könnte der 28-Jährige sogar gar nicht mehr auftauchen. Der Mittelfeldspieler denkt angeblich über einen Wechsel nach. Nach Informationen unserer Deichstube soll er zudem auf der Liste von Eintracht Frankfurt stehen. Der Erstligist sucht eine Ergänzung fürs Mittelfeld, weil Kapitän Sebastian Rode wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen ausfallen wird. Möhwald wäre da möglicherweise eine günstige Alternative, weil sein Vertrag bei Werder nur noch ein Jahr läuft. Das Onlineportal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Bremers zwar auf drei Millionen Euro, die Ablösesumme dürfte aber deutlich niedriger sein.

„Zu 100 Prozent kann man das zwar nie sagen. Aber ich habe auf jeden Fall Bock, bei Werder zu bleiben und den Neuaufbau mit anzukurbeln“, hatte Möhwald Anfang Juli im Trainingslager in Zell am Ziller eigentlich ein Treuebekenntnis abgegeben. Auf die Nachfrage, was er denn machen würde, wenn ein Erstligist bei ihm anklopfen würde, antwortete der Mittelfeldspieler: „Ich fühle mich in Bremen sehr wohl, und es müsste schon sehr, sehr perfekt sein, dass ich überhaupt ins Schwanken komme.“ Eintracht Frankfurt dürfte so ein Angebot sein, mit den Hessen könnte Möhwald sogar in der Europa League spielen.

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Bei Werder ist seine Situation dagegen überraschend schwierig. Der Ex-Nürnberger galt als heißer Kandidat bei der Wahl zum neuen Kapitän, schaffte es aber nicht einmal in den fünfköpfigen Mannschaftsrat. Bei den Teamkollegen, die unter Trainer Markus Anfang selbst den Kapitän und dessen Vertreter bestimmen durften, besitzt Möhwald offenbar nicht so ein großes Standing, wie bislang von außen vermutet wurde.

Sportlich läuft es für Möhwald auch nicht. Beim Saisonauftakt gegen Hannover 96 fehlte er wegen einer freiwilligen Quarantäne nach einem Corona-Fall in seinem privaten Umfeld. Eine Woche später humpelte er in der Nachspielzeit in Düsseldorf nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung vom Platz. Die Sprunggelenksverletzung war zwar nicht so schlimm, trotzdem verpasste Möhwald die beiden letzten Spiele. Am Sonntag gegen Rostock soll er wieder dabei sein, wenn er dann noch ein Grün-Weißer ist. Werder würde ihn wohl bei einem passenden Angebot ziehen lassen, müsste dann aber noch Ersatz besorgen. Die Zeit drängt allerdings, das Transferfenster ist nur noch knapp eine Woche geöffnet.

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