Ungeduldiger Profi Verletzter Schmid will Werder schon bald wieder helfen

Romano Schmid hat die Werder-Auswärtsniederlage beim 1. FC Köln am heimischen TV verfolgt - und möchte jetzt so schnell wie möglich zurück ins Training, um die Mannschaft zu unterstützten.
24.01.2023, 09:49
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips

Die 1:7-Niederlage in Köln hat Romano Schmid vor dem heimischen Fernseher verfolgt – und das alles andere als leise. „Ich bin schon sehr emotional. Schreie auch mal und werde etwas ausfällig“, verriet der verletzte Profi des SV Werder Bremen nun im „Werder-Strom-Talk“. Seine Freundin habe ihn sogar um mehr Zurückhaltung gebeten, damit der Nachwuchs nicht wach wird. Aber Schmid kann nicht anders – und entsprechend ungeduldig ist er auch, was seine Rückkehr auf den Platz betrifft.

„Mein Ziel ist es, spätestens nächste Woche ordentlich mit dem Ball auf dem Platz zu stehen. Darauf trainiere ich diese Woche hin. Ich will der Mannschaft wieder helfen“, sagte Schmid, der sich vor zwei Wochen im Trainingslager in Murcia einen Innenbandriss im Knie zugezogen hatte. „Dass es insgesamt drei bis sechs Wochen dauert, ist natürlich Mist“, meinte der 22-Jährige. Der ganz große Frust sei aber überwunden: „Es wird jetzt besser.“ Der Mittelfeldspieler, der in dieser Saison nur den Auftakt gegen den VfL Wolfsburg wegen einer Corona-Infektion verpasst hatte, präsentierte sich selbstbewusst: „Wenn ich wieder da bin, will ich dort anknüpfen, wo ich aufgehört habe. Ich habe eine gute Hinrunde gespielt.“

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Das gilt freilich auch für sein Team. Doch gegen den 1. FC Köln folgte beim Bundesliga-Re-Start mit dem 1:7 der Schock. „Es bringt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Du musst einfach weitermachen – und am besten dort, wo wir letztes Jahr aufgehört haben“, betonte Schmid. Nach drei Pflichtspielniederlagen in Folge von einer „Abwärtsspirale“ zu sprechen sei „kompletter Quatsch“. Die ersten beiden Niederlagen würden wegen der Winterpause schließlich schon Monate zurückliegen – und der FC Bayern (1:6) und RB Leipzig (1:2) seien nun einmal auch ganz spezielle Gegner. Der Österreicher schaut lieber nach vorne und macht seinen Kollegen Mut: „Jeder ist doch sauer – auf sich selbst am meisten. Die ganze Mannschaft hat nicht funktioniert. Das passiert im Fußball, auch wenn es vom Ausmaß her viel zu viel war. Wir haben am Mittwoch die Chance, es gegen Union Berlin besser zu machen. Das können wir auch.“

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