Kommentar zu Werder Bremen Verlorenes Jahr für Werder

Bremen. Werder Bremen hat den Bundesliga-Klassenerhalt geschafft. Das ist die gute Nachricht, findet Marc Hagedorn in seinem Kommentar. Andererseits sei die Saison 2012/2013 das dritte verlorene Jahr in Folge.
12.05.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Verlorenes Jahr für Werder
Von Marc Hagedorn

Bremen. Die gute Nachricht lautet: Werder hat den Klassenerhalt geschafft und wird nach der Sommerpause in seine 50. Saison als Bundesligist gehen. Die schlechte Nachricht: Die aktuelle Spielzeit ist die Fortsetzung einer lang anhaltenden Abwärtsbewegung.

Die Saison 2012/2013 ist das dritte verlorene Jahr in Folge. Werder hat es unter der Führung von Klaus Allofs und Thomas Schaaf geschafft, von einem Champions-League-Dauergast zu einem Klub für die untere Tabellenhälfte in der Bundesliga zu werden. Vereine wie Hannover 96, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach haben die vergangenen Monate und Jahre genutzt, um an Werder vorbeizuziehen. Der FC Bayern und Borussia Dortmund sind sowieso eine Klasse für sich, Leverkusen und vielleicht noch Schalke die Besten vom Rest. Und sonst?

Lesen Sie auch

Freiburg und Mainz gelingt es, mit cleveren Transfers, einer durchdachten Mannschaftsstruktur und einer gut abgestimmten Taktik Jahr für Jahr das Optimum aus den beschränkten Möglichkeiten herauszuholen. Und Werder? Ist ein Abstiegskandidat, der inzwischen genauso viel falsch macht wie die notorischen Falschmacher aus Hamburg, Wolfsburg und Hoffenheim.

Die Klubführung um Willi Lemke und Klaus-Dieter Fischer hat sich das Wirken von Allofs und Schaaf drei Jahre lang tatenlos angeschaut. Allofs hat die Flucht ergriffen und Schaaf mit vielen ungelösten und hausgemachten Problemen alleine gelassen. Die müssen jetzt auf den Tisch und betreffen: Mannschaft, Trainer und Vereinsführung.

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+