Vorbild Micoud Toni Kroos erklärt seine Werder-Leidenschaft

90 Fragen, gestellt von 90 prominenten Menschen: Im Interviewformat "Kroos90" äußert sich Weltmeister Toni Kroos zu den verschiedensten Themen - unter anderem auch zu Werder Bremen.
26.08.2022, 15:31
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus

Für das Projekt "Kroos90" nahm sich Weltmeister Toni Kroos fünf Stunden Zeit, um 90 Fragen von 90 prominenten Menschen zu beantworten. Dabei erklärt er auch seine tiefe Verbundenheit zu Werder Bremen. "Es begann mit Mario Basler, von ihm war ich als Kind ein großer Fan", sagt Kroos, nachdem Werder-Sportchef Frank Baumann von ihm hatte wissen wollen, woher eigentlich die Begeisterung für Grün-Weiß kommt. 

Toni Kroos ist gebürtiger Greifswalder, wechselte 2002 vom Greifswalder SC zu Hansa Rostock, von wo aus es 2006 in die Nachwuchsabteilung des FC Bayern München ging. Als Leihspieler bei Bayer 04 Leverkusen (Saison 2009/2010) gelang dem Mittelfeldspieler später der Durchbruch. Vier Jahre nach seiner Rückkehr nach München wechselte Kroos 2014 dann als frisch gebackener Weltmeister zu Real Madrid, wo er bis heute unter Vertrag steht. Werder Bremen taucht in Kroos' sportlicher Vita höchstens als Gegner auf – und trotzdem ist es bis heute der Lieblingsclub des 32-Jährigen.

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"Die 2003/04er Meistermannschaft unter Trainer Thomas Schaaf hat mich richtig begeistert, allen voran mein dann neues Vorbild Johan Micoud", sagt Kroos, dessen Bruder Felix von 2010 bis 2016 an der Weser unter Vertrag stand. Im Bremer Doublejahr habe er, so berichtet es Toni Kroos, "in Rostock vor dem Radio und dem Fernseher Woche für Woche extrem mit Werder gefiebert", ehe es etwas später zu einem "unvergesslichen Erlebnis" im Weserstadion kam.

"Der Höhepunkt in der Zeit war eine Fahrt mit meinem Papa zu einem Abendspiel im Weserstadion. Das war im November 2004, 1:1 gegen Inter Mailand in der Champions League", erinnert sich Kroos, der Baumanns Frage damit hinreichend beantwortet haben dürfte.

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Neben dem Werder-Sportchef kommen bei "Kroos90" unter anderem auch Jürgen Klopp, Dirk Nowitzki und Robbie Williams zu Wort und fragen den Weltmeister, was sie schon immer mal von ihm wissen wollten. Die letzte Frage ist dabei ZDF-Reporter Nils Kaben vorbehalten, der quasi den Anstoß zum Interviewformat gegeben hatte. Nach dem Champions-League-Finale im Mai, das Kroos mit Real Madrid mit 1:0 gegen den FC Liverpool gewonnen hatte, verärgerte der Journalist den Fußballer mit seinen kritischen Fragen, woraufhin die fast schon legendäre Replik folgte: "Du hattest 90 Minuten Zeit, Dir vernünftige Fragen zu überlegen. Und dann stellst du mir zwei so Scheißfragen."

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