Seit ein paar Tagen Werder-Profi Warum sich Milos Veljkovic für Werder entschied

Vier, fünf andere Optionen habe Werder-Neuzugang Milos Veljkovic gehabt. Er entschied sich für die Grün-Weißen. Der Serbe habe sich schon als kleiner Junge für die Bundesliga interessiert.
04.02.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Warum sich Milos Veljkovic für Werder entschied
Von Olaf Dorow

Vier, fünf andere Optionen habe Werder-Neuzugang Milos Veljkovic gehabt. Er entschied sich für die Grün-Weißen. Der Serbe habe sich schon als kleiner Junge für die Bundesliga interessiert.

Er ist, wenn man so will, ein Flüchtlingskind. Seine Eltern flohen, als Krieg herrschte, aus Serbien in die Schweiz, und vor gut 20 Jahren wurde in Basel Milos Veljkovic geboren. Seit ein paar Tagen ist er Werder-Profi. Neuester Neuzugang in einem Bremer Kader, der in diesem Winter ordentlich durchgemischt worden ist. Der Weg von Basel nach Bremen war zwar weder naheliegend noch vorgezeichnet – aber auch nicht abwegig.

Schon als kleiner Junge, erzählt Milos Veljkovic, habe er sich neben der Premier League in England auch für die Bundesliga interessiert. Er habe Diego spielen sehen und Ivan Klasnic, Torsten Frings, der nun zu seinen Trainern gehört, Claudio Pizarro und Clemens Fritz, die nun seine Mitspieler sind. Er habe die guten Zeiten verfolgt, die es in Fußball-Bremen gab, und er will mithelfen, dass es bald wieder bessere Fußball-Zeiten gibt in Bremen. Werder will ihn behutsam aufbauen, bei den Profis trainieren und bei der U 23 spielen lassen.

Vorwiegend Interessenten aus England

Zuvor hatte er mit anderen Kollegen aus der Bundesliga telefoniert, mit seinem Landsmann Slobodan Medojevic oder mit Ex-Werderaner Aleksandar Ignjovski, die beide für Eintracht Frankfurt spielen. Oder mit Filip Kostic, der beim VfB Stuttgart unter Vertrag steht. Veljkovic hatte einst als Fünfjähriger beim FC Basel angefangen, er hatte als 15-Jähriger den mutigen Schritt nach England gewagt, in den Nachwuchs von Tottenham Hotspur. Sollte er jetzt als 20-Jähriger den Schritt in die Bundesliga wagen?

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Vier, fünf andere Optionen habe er gehabt für einen Klubwechsel, erzählt Milos Veljkovic. Die Interessenten sollen vorwiegend aus England gekommen sein. Doch er entschied sich für die Bundesliga, für Werder. Die Landsleute, die er angerufen hatte, sollen ihm nicht abgeraten haben.

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